Schritt-für-Schritt-Anleitung: Zusammenarbeit mit einem Designer zur Erstellung deines Markenlogos

Schritt-für-Schritt-Anleitung: Zusammenarbeit mit einem Designer zur Erstellung deines Markenlogos

Hendrik Human
Hendrik Human
12 Januar 2019
52

Brauchst du ein Logo, das als Anker deiner Marke auf deiner Business-Website oder deinem Werbematerial fungiert? Die Gestaltung eines professionellen Logos mit Massenwirkung ist nicht einfach. Glücklicherweise gibt es viele Möglichkeiten, dein Logo von einem Experten gestalten zu lassen. Um den Prozess so reibungslos wie möglich ablaufen zu lassen und sicherzustellen, dass du das beste Ergebnis erhältst, folge diesen Schritten:

Schritt #1: Sammle alle deine Branding-Assets

Echte Designer erstellen nicht nur ein Logo um des Logos willen. Sie berücksichtigen deine gesamte Geschäftsidentität, um ein Design zu entwickeln, das dein Image und deinen Stil widerspiegelt und das als Mittelpunkt für deine zukünftigen Branding-Elemente wie Banner, Flyer usw. dienen kann.

Bevor du also auf die Suche nach einem Designer gehst, denk dir einen Slogan (oder eine Parole) für deine Marke aus, denk an die wichtigsten und unterscheidenden Merkmale deiner Marke, wie z.B.:

  • Jegliche Bilder, die du regelmäßig verwendest oder mit denen du dich identifizierst
  • Die Farben oder Farbpaletten, die du für dein Branding verwendet hast
  • Der allgemeine Stil deines Unternehmens oder deiner Marke (formal, informell, spielerisch, etc.)

All dies wird dem Designer helfen, ein Logo zu entwickeln, das wirklich zu deiner Marke passt.

Schritt #2: Den Umfang deiner Bedürfnisse festlegen

Ein Logo wird buchstäblich überall in deinem Unternehmen in all deinen Produkten und Markenartikeln verwendet. Diese werden fast alle Logos benötigen, die spezifische Größen, Abmessungen und Farben für diese Plattform haben. So kann es beispielsweise sein, dass du auf deiner Website andere Logos verwendest als in deinen mobilen Apps und sogar mehr Variationen für deine offiziellen Dokumente oder gedruckten Marketingmaterialien benötigst.

Achte darauf, dass du deinen Designer über alle Bereiche in deinem Unternehmen informierst, in denen du dein neues Logo verwenden musst, damit er oder sie die entsprechenden Varianten erstellen kann.

Schritt #3: Entscheide dich, wie du einen Designer einstellen möchtest

Es gibt eine Reihe von Möglichkeiten, wie man mit einem Designer zusammenarbeiten kann, um ein Logo für seine Marke zu entwickeln. Die wichtigste Entscheidung, die du treffen musst, ist, ob du mit einem einzelnen Designer (z.B. einem Freelancer) oder einem Designbüro zusammenarbeiten willst. Du kannst diese Liste der besten Logodesign-Dienstleistungen für ein paar tolle Beispiele durchgehen.

Bei einer Designagentur wirst du wahrscheinlich eine viel ausgefeiltere und professionellere Erfahrung machen können. Du wirst aber auch wahrscheinlich viel mehr bezahlen als für einen Freelancer. Die Preise können je nach Option, dem Prestige des Freelancers oder der Agentur und den Anforderungen stark variieren. Es ist zu erwarten, dass du etwa 50 bis 200 Euro für einen Freelancer und ein oder zweihundert Euro mehr für eine Agentur bezahlen wirst. Einige Designagenturen wie Tailor Brands verlangen auch, dass du dich bei ihnen anmeldest, anstatt nur eine einzige Zahlung zu leisten.

Wenn du einen Freelancer wählst, musst du eine andere Entscheidung treffen. Auf den meisten Freelancer-Websites hast du es direkt mit einem Freelancer zu tun, da du deinen Job in der Sparte “Jobangebote” veröffentlichst und ein Freelancer darauf sich bewirbt oder du einen Freelancer findest, der geeignet aussieht. Beispiele sind Websites wie Upwork und HiretheWorld. Alternativ ist eine weitere spannende Methode, einen Logo-Design-Wettbewerb zu erstellen, wie z.B. auf Logo Arena, wo du die Gewinner-Einreichung als dein Logo auswählen kannst.

Schritt-für-Schritt-Anleitung: Zusammenarbeit mit einem Designer zur Erstellung deines Markenlogos

Schritt #4: Auswahl des richtigen Designers für den Job

Jeder anständige und vertrauenswürdige Designer oder jede Brandingagentur wird stolz Beispiele seiner Arbeit aufführen oder ein ganzes Portfolio an vergangenen Projekten haben. Jeder Designer hat auch einen persönlichen Stil und eine persönliche Stärke. Du solltest immer einen Blick auf das Portfolio des Designers oder Beispiele vergangener Arbeiten werfen, um ein Gefühl für seinen oder ihren Stil zu bekommen und zu erfahren, ob er mit deiner Marke funktioniert. Hat der Designer in der Vergangenheit schon einmal etwas Ähnliches gemacht?

Schritt #5: Einigung über Preis und Zeitrahmen

Wenn du mit einem freiberuflichen Designer zusammenarbeitest oder je nachdem, wie genau die Agentur, mit der du kollaborierst, arbeitet, musst du einen Preis und Zeitrahmen aushandeln. Einige Designagenturen oder Dienstleistungen haben feste Preise für bestimmte Dienstleistungen. Tailor Brands bietet beispielsweise zwei Preispläne an, in denen auch Setleistungen enthalten sind.

Wenn man mit einem einzelnen Freelancer zusammenarbeitet, ist es komplizierter, da man eine einvernehmliche Lösung finden muss. Denke daran, dass du normalerweise das bekommst, wofür du bezahlst, also lohnt es sich, nach den erstklassigen Freelancern zu suchen, auch wenn sie eine höhere Vergütung verlangen.

Im Allgemeinen sollte es nicht länger als eine Woche dauern, bis ein Designer dein Logo fertig gestellt hat. Er oder sie kann jedoch auch frühere Jobs haben, die zuerst erledigt werden müssen. Wenn du einen Wettbewerb durchführst, kannst du in der Regel das Preisgeld festlegen, obwohl es einen Mindestbetrag geben kann und das Fälligkeitsdatum in deinem Ermessen liegt.

Schritt #6: Bei deiner Markengeschichte bleiben

Jede effektive Markenkampagne hat eine bestimmte Identität, an die sie sich durch dick und dünn hält. Es ist diese Identität, die der Endkunde zuerst bemerkt und in die er sich hineinversetzt. Achte darauf, dass du und dein Designer ein klares Verständnis dafür haben, was die Botschaft, die Ideen oder das Ziel deiner Marke ist und dass sie im Endprodukt zum Tragen kommt. Dies kann besonders schwierig sein, wenn es um ein Logo geht, da ein Logo klein und einfach ist. Du musst in der Lage sein, deine Botschaft in ihre Kernelemente wie Keywords oder Phrasen und Bilder zu destillieren und daraus ein repräsentatives Logo zu erstellen.

Schritt #7: Den Designprozess nicht überstürzen

Gutes Design entsteht nicht nur über Nacht. Es handelt sich um einen iterativen Prozess, der je nach Designer oder Agentur unterschiedlich sein kann. Es ist eine schwierige Aufgabe, die Essenz einer ganzen Marke in eine kleine grafische Darstellung zu überführen. Der Designer muss viele quantifizierbare und nicht quantifizierbare Faktoren vermitteln und harmonisieren und sie in einem einzigen, sauberen und ansprechenden Symbol verpacken.

Es ist dann auch nicht verwunderlich, dass verschiedene Designer unterschiedliche Ansätze für diese Arbeit haben. Als nächstes gibt es einige konkrete Tipps für die Zusammenarbeit mit einem Designer, die dir helfen werden, eine gute Zusammenarbeit aufrechtzuerhalten und gleichzeitig genau das zu bekommen, was du von deinem Logo willst.

Weitere praktische Tipps für die Arbeit mit einem Designer

  • Achte darauf, dass du kein zu allgemeines Feedback gibst. Ich weiß, dass es schwer ist, wenn man selbst kein Designer ist, aber Feedback wie: “Ich weiß nicht, es fehlt der Wow-Faktor” ist nicht sehr hilfreich und wird dem Prozess nicht helfen, schneller zu werden. Es ist ratsam, auf Besonderheiten wie Schriftarten, Farben oder Bilder hinzuweisen, wenn sie dir nicht gefallen. Wenn du keine finden kannst, könnte es ein Zeichen dafür sein, dass du einen Schritt zurücktreten und es aus einer neuen Perspektive betrachten musst.
  • Sei nicht zu überheblich. Design ist nicht einfach, besonders für Kunden. Gib deinem Designer den Raum zum Experimentieren und genug Zeit, damit er oder sie den kreativen Prozess nicht überstürzt.
  • Flexibel sein. Verharre nicht zu sehr in deinen eigenen Ideen, so dass du alles Neue oder Frische sofort ablehnst. Denke daran, dass ein guter Designer auch Erfahrung darin hat, was die Menschen mögen und wollen, und er oder sie könnte deinem Logo eine willkommene neue Perspektive geben.
  • Erwarte einen mehrstufigen Prozess. Da sie ihre eigenen Ideen mit dem, was der Kunde erwartet, in Einklang bringen müssen, bekommen Designer es selten in der ersten Iteration richtig hin. Markendesign ist in der Regel ein Prozess des Experimentierens und der Auswahl der besten Option, um fortzufahren.
  • Fürchte dich nicht, Fragen zu stellen oder Antworten zu geben. Tatsächlich solltest du besorgt sein, wenn dein Designer keine Fragen an dich hat. Ein guter Designer wird dir genügend Fragen stellen, um sicherzustellen, dass er oder sie das Logo entwirft, das du willst und brauchst.

Und das ist alles, was du wissen musst, um ein Logo für deine Marke zu finden, damit zu arbeiten und es erfolgreich zu gestalten. Ein Logo wird für einige Zeit das Herzstück all deiner Branding-Assets sein und wird das bekannteste Gut sein, das du hast. Also, vergewissere dich, dass du alles tust, was du kannst, um deinem Designer die beste Chance zu geben, ein unvergessliches Logo zu kreieren, das deine Marke verdient.

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