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7 besten Webseiten, um 2022 einen Freelancer anzuheuern

Finde heraus, welche Seite für Dich am besten geeignet ist

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Bei unserer Suche nach talentierten Freiberuflern haben wir die größten Websites für Freiberufler auf dem Markt ausführlich getestet und verglichen. Wir haben von jeder Website mehrere Dutzend Freiberufler engagierte, um selbst zu sehen, wie einfach, zuverlässig und hochwertige die Freiberufler-Plattformen wirklich sind – und auf welchen es die besten Freiberufler gibt. Nur Websites für Freiberufler, die unseren Ansprüchen genügten, haben es auf die Liste geschafft. Lies weiter und Du findest heraus, auf welche Du wirklich zählen kannst.

    • Die preiswerteste Plattform
    • Gute Hilfestellung und Support
    • Große Auswahl an Job-Kategorien
    • 100% sicher Zahlungsabwicklung

    Es gibt tausend Freelancer in mehr als 200 Kategorien. Fiverr ist eine der bekanntesten Freelance-Plattformen. Eine Sache ist herausragend und das sind Fiverrs erschwinglichen Preise: Du kannst einen Profi für jeden Job für nur 5 $ engagieren. Willst Du aber Top-Qualität und Du gibst gerne mehr aus, dann bekommst Du auch erfahrene Freiberufler mit hervorragenden Bewertungen.

    Bei Fiverr musst Du Dir auch keine Sorgen machen, dass Du am Ende mit einer großen Rechnung konfrontiert wirst. Projekte werden nach Job bezahlt – d.h. der genaue Gesamtpreis wird festgelegt, wenn Du den Freelancer einstellst. Und wenn Du innerhalb von 24 Stunden nach Projektstart keine Rückmeldung erhältst, kannst Du das Projekt kostenlos stornieren.

    Bei Fiverr hat mir auch gefallen, wie einfach man feststellen kann, ob ein Freiberufler qualifiziert und seriös ist. Alle Website für Freiberufler bieten Bewertungen an. Die von Fiverr lassen sich aber einfacher durchsuchen. Das Bewertungssystem von Fiverr zieht Abgabetermine, Kundenzufriedenheit und Service-Qualität in Betracht – damit findest Du besser die versteckten Juwelen.

    Einer der größten Vorteile von Fiverr ist der Service Fiverr Pro. Damit kannst Du die Top-Kandidaten in den entsprechenden Bereichen weiter eingrenzen. J, Du musst extra bezahlen – aber es ist den Preis wert. Der Freiberufler, der via Pro verifiziert ist, ist auch sicher qualifiziert, hat Berufserfahrung, bietet Kundenbewertungen und hat ein starkes Portfolio. Du musst weniger lang suchen und das Risiko ist geringer, mindere Qualität zu bekommen.

    Top Freelancer-Kategorien: Grafikdesign/Logodesign, Webdesign, Kreatives Schreiben, Voiceover-Aufnahmen, Social Media

    • Gigantischer Talentpool
    • Beste Wahl für langfristige Partnerschaften
    • Worky-Diary, Verwaltungs-Tools und einfaches Monitoring
    • Niedrige Gebühren und erweiterter Zahlungsschutz

    Upwork ist ein vielseitiger Marktplatz für Freelancer mit Millionen von aktiven Profilen. Hier kannst Du ganz bequem den gewünschten Freelancer finden, indem Du entweder einen konkreten Job ausschreibst oder durch die Tausenden von Profilen stöberst.

    Noch nie war es so einfach, passende Bewerber einzustellen, zu prüfen und zu interviewen. Du kannst Dich in weniger als 30 Minuten auf der Plattform anmelden und Deinen ersten Job ausschreiben. Wenn Du lieber die sehr detaillierten Profile der Plattform durchstöberst, wirst Du die unzähligen Filter zu schätzen wissen, mit denen Du Deine Suche eingrenzen kannst. Hilfreich ist dabei auch, dass Du die Ergebnisse nach dem Job Success Score der Freelancer filtern kannst.

    Millionen von Freelancern stehen für die Erledigung Deiner Aufträge zur Verfügung, und Upwork macht es Dir leicht, mit ihnen in Kontakt zu treten. Mit einem Mausklick kannst Du Chats starten, Videokonferenzen ansetzen, Dateien austauschen und sogar die Arbeit überwachen, indem Du Dir das Work Diary des Freelancers anschaust.

    Der Zahlungsschutz von Upwork bietet eine zusätzliche Sicherheitsebene. Da die Zahlung erst freigegeben wird, wenn Du als Kunde die Arbeit abgenommen hast, sind Freelancer sehr darum bemüht, genau das zu liefern, was sie versprochen haben.

    Die wichtigsten Freelancer-Kategorien: Schreiben, Grafikdesign, Softwareentwicklung, IT-Support und Data Science

    • Extrem rigoroser Bewertungsprozess
    • Beste Wahl für Nischen-Freiberufler
    • Experten für Dich ausgesucht
    • Zweiwöchige Testperiode mit jedem Freiberufler

    Toptal bezeichnet sich selbst als globales Netzwerk mit weltklasse Arbeitern. Von den circa 100.000 Leuten, die sich jährlich bei Toptal bewerben, schaffen es nur 3 %. Obwohl Toptal nur fünf Hauptkategorien für Freiberufler hat – Designer, Entwickler, Finanzexperten, Produktmanager und Projektmanager – jede Kategorie ist weiter aufgeschlüsselt. Klickst Du weiter, siehst Du das Verzeichnis mit den Fähigkeiten und Du findest unter anderem mehr als 200 verschiedene Arten an Entwicklern.

    Es gibt einen rigorosen Bewertungsprozess. Du musst fünf Schritte durchlaufen und es kann bis zu fünf Wochen dauern, bis die Sache abgeschlossen ist. Schafft es ein Freiberufler nicht durch die erste Stufe, kann er Toptal vergessen. Deswegen weißt Du, dass Du die besten bekommst.

    Fängst Du an, mit einem neuen Freiberufler zu arbeiten, bietet Dir Toptal einen Testzeitraum von bis zu zwei Wochen. Dann kannst Du entscheiden, ob es der richtige Mitarbeiter für Dich ist. Bist Du nicht komplett zufrieden, musst Du auch nichts bezahlen und kannst mit dem nächsten weitermachen.

    Top-Freiberufler-Kategorien: Software-Entwickler, Designer, Finanzexperten, Produktmanager und Projektmanager

    • Ideal für einmalige Projekte und für kleinere Unternehmen
    • Bietet eine breite Palette von Designarten
    • 60-tägige Geld-zurück-Garantie
    • Support rund um die Uhr

    Mit mehr als 750.000 Designern auf DesignCrowd findest Du bestimmt jemanden, der zu Dir passt. Du wählst am Anfang ein Paket aus, je nachdem wie viele Bewerbungen Du willst und stellst drei bis zehn Tage Deine Anforderungen vor. Weil bei DesignCrowd die Preise erschwinglich sind, ist es für kleinere Unternehmen toll, die nur hin und wider ein Design benötigen. Außerdem gibt es viele verschiedene Design-Typen, von Visitenkarten bis zu Webdesign.

    Der Prozess bei DesignCrowd ist ähnlich wie bei 99designs, allerdings günstiger und weniger tiefgreifend. Dein Briefing ist die einzige Seite und es gibt keinen Funktionen wie etwa Designer-Bewertungen und Erfolgsrate bei den Jobs. Hast Du ein kleines Budget, ist der Kompromiss aber in Ordnung.

    Mir gefällt, dass Du direkt mit einem Designer zusammenarbeiten kannst oder einen Wettbewerb abhalten darfst und die eingeschickten Designs dann bewertest. Sobald Du Dein favorisiertes Design wählst, kannst Du eine Rückmeldung geben und darfst nach so vielen Revisionen fragen, wie Du möchtest.

    Top Freelancer-Kategorien: Alle erdenklichen Arten von Grafikdesign (einschließlich Logos, Webdesign und Druckvorlagen)

    • Die beste Plattform, um einen zuverlässigen, aber erschwinglichen Designer zu bekommen
    • Große Auswahl an Design-Dienstleistungen
    • Bei Design-Wettbewerben kannst Du aus mehreren Entwürfen wählen
    • Der gewünschte Designer kann auch direkt gewählt werden

    99designs funktioniert auf zwei Arten: Du kannst nach einem Designer suchen, den Du für Dein Projekt anheuern möchtest, oder Du startest einen Design-Wettbewerb. Als ich einen Wettbewerb veranstaltete, erhielt ich viele tolle Entwürfe und fand schnell den gewünschten Designer für mein Projekt.

    99designs ist sicherlich nicht am günstigsten (aber auch nicht am teuersten), aber Du bekommst sicherlich einen guten Designer. Die Funktion mit den Wettbewerben hilft Dir dabei, die richtigen Leute zu finden, weil Du mehr Auswahl hast.

    99designs ist benutzerfreundlich und die Designer auf der Website haben mich beeindruckt. Einen Wettbewerb konnte ich sehr einfach starten und mir hat gefallen, wie die Fragen dazu vorher gestellt wurden, um meinen Stil zu erfahren. Das hilft Designern beim Verständnis, welches Logo Du möchtest und das ist für Nicht-Design-Experten toll.

    Bezahlt wird im Voraus, und sobald Du das Design akzeptiert hast, wird das Geld an den gewählten Designer ausgezahlt. Du besitzt dann alle Rechte an Deinem Design und erhältst Projektdateien für Print und digitale Verwendung. Als bei meinem Wettbewerb ein kleineres Problem auftrat, erhielt ich sehr schnell Unterstützung vom Support, sodass mein Problem in kürzester Zeit gelöst werden konnte.

    Top Freelancer-Kategorien: Designarbeiten (von Logos bis Kleidungsdesigns)

    • Die beste Plattform, um erfahrene Freelancer zu finden
    • Höhere Gebühren als auch anderen Plattformen
    • Nützliche Projektmanagement-Tools
    • Freelancer rund um den Globus

    Stellen wir das gleich von Anfang an klar – Gurus Gebühren sind viel höher als bei den meisten anderen Freiberufler-Plattformen. Aber für Dein Geld bekommst Du Zugriff auf Gurus hochwertige und erfahrene Freiberufler. Bei einigen Projekten zahlen sich die Gebühren aus, wenn Du einen sehr qualifizierten Freiberufler brauchst.

    Auf Guru konnte ich mich deutlich einfacher durch die Profile der Freelancer navigieren als auf anderen Webseiten, da die Preise und Feedback-Bewertungen schnell ersichtlich sind. Schön war auch, dass ich mit nur einem Klick auf eine Schaltfläche ein Angebot von einem Freelancern einholen konnte.

    Im Großen und Ganzen funktioniert die Seite wie die meisten anderen Plattformen. Sehr nützlich fand ich die „Work Room“-Funktion, dank der ich mehrere Freelancer zu einem Projekt hinzufügen kann. Auf anderen Plattform sucht man eine solche Möglichkeit oft vergeblich. Hilfreich war auch, dass ich den Freelancern Rollen zuweisen und wirklich alle Dinge – Kommunikation, Zahlungen, Arbeitsaufgaben – an einem Ort verwalten konnte.

    Top Freelancer-Kategorien: Design und Kunst, Schreiben und Übersetzen, Programmieren und Entwicklung

    • Die beste Wahl in Sachen Benutzerfreundlichkeit
    • Tolle Wahl für internationale Unternehmen
    • Große Auswahl an Vorlagen für den Projektstart
    • Das Einstellen eines Projekts ist kostenlos

    Freelancer.com beherbergt eine große Anzahl von Freelancern aus fast 150 Ländern, aber es fehlt die große Auswahl an Job-Kategorien, wie man sie bei Upwork und Fiverr findet. Die Plattform ähnelt grundsätzlich anderen Freelancer-Webseiten (auch hier gibt es die Möglichkeit ein Projekt zu erstellen oder gezielt nach passenden Freelancern zu suchen), lässt ist aber im Vergleich etwas einfacher zu navigieren und intuitiver zu benutzten. Darüber hinaus steht die Oberfläche in mehreren Sprachen bereit, einschließlich Deutsch.

    Freelancer ist verglichen mit Websites wie Fiverr oder Upwork weniger kosteneffizient, weil Du für erweiterte Funktionen bezahlen musst. Stellst Du Dein Projekt vor, kannst Du es privat machen, einen Personalvermittler engagieren und eine Geheimhaltungsvereinbarung verlangen. Dafür fallen aber separate Gebühren an, die sich schnell summieren. Hast Du jedoch nicht vor, so eine Erweiterung zu benutzen, dann ist das kein Problem.

    Mir gefällt aber, wie viel benutzerfreundlicher Freelancer.com verglichen mit anderen Websites ist. Der Start eines neuen Projekts war auf einigen Plattformen ein langwieriger und mühsamer Prozess, bei Freelancer.com war es allerdings einfach. Du suchst zunächst ein ähnliches Projekt und nutzt das als Vorlage, um Dein eigenes zu starten. Das spart nicht nur Zeit, sondern inspiriert auch. Besser ist noch, dass es keine Gebühren kostet, eine Werbung zu schalten.

    Top Freelancer-Kategorien: Grafikdesign, Marketing, Schreiben und App-Design

Du denkst darüber nach, einen Freelancer anzuheuern?

Stapelt sich Arbeit auf Deinem Schreibtisch? Erfordern Deine Projekte spezielle Fähigkeiten, über die niemand in Deinem Team verfügt? Geht es auslastungsmäßig bei Dir zu sehr auf und ab, als das Du noch einen festen Mitarbeiter einstellen könntest?

Freelancer können die Antwort auf all diese Herausforderungen sein. Diese zu finden, einzustellen und zu verwalten, ist weit weniger schwierig, als Du vielleicht denkst – insbesondere wenn Du eine der vielen Freelancer-Plattformen nutzt.

Warum arbeiten immer mehr Firmen mit Freelancern?

Dank der zur Verfügung stehenden Webtechnologien läuft die Remote-Arbeit mittlerweile so reibungslos, als würde man im gleichen Büro sitzen. In der Folge nutzen immer mehr Unternehmen die Dienste von Freelancern. Das beschränkt sich auch keineswegs nur auf große Konzerne, sondern Unternehmen jeder Größe – Start-ups, kleine Firmen und sogar Kleinstunternehmen. Selbst Solopreneure, wie Blogger, Influencer und Coaches arbeiten mit Freelancern zusammen, die ihnen dabei helfen, die vielen kleinen Dinge zu erledigen, mit denen sich ein Unternehmer herumplagen muss. Auf diese Weise können sie sich ganz auf ihre Stärken konzentrieren.

Es gibt viele Gründe, warum die Freelancer-Branche derzeit förmlich explodiert:

  • Zeit einsparen. Es gibt viele Aufgaben, die nur Du oder Dein Team erledigen können. Indem Du Aufgaben auslagerst, die genauso gut (oder sogar besser) von einem Freelancer erledigt werden können, kannst Du Dich besser auf Deine Kunden fokussieren und eine stärkere Beziehungen zu ihnen aufbauen, tolle neue Ideen entwickeln und viele andere Dinge realisieren, für die Du bisher keine Zeit gefunden hast.
  • Spezielle Fähigkeiten. Wenn Du Dich an neue Arbeitsfelder heranwagst, wirst Du manchmal feststellen, dass Deinem Team ein Experte auf diesem Gebiet fehlt. Unter den Freelancern, die sich auf den verschiedenen Plattformen tummeln, findest Du garantiert jemanden mit den für das Projekt erforderlichen Fähigkeiten – sei es in Imkerei, künstlicher Intelligenz oder Quantencomputing. Auch wenn Du jemanden zur Bedienung eines bestimmten Tool oder mit Kenntnissen in einer bestimmten Programmiersprache suchst, sind Freelancing-Plattformen eine gute Anlaufstation.
  • Geringere Kosten. Bei Vollzeitbeschäftigten zahlst Du für Sozialleistungen, Schulungen, Ausrüstung und Urlaub. Bei Freelancern bezahlst Du einzig und allein für die von erbrachten Dienstleistungen. Der Freelancer selbst ist dafür verantwortlich, sich mit den für seine Arbeit erforderlichen Werkzeugen auszustatten.
  • Flexibilität. Wenn Du einen Vollzeitmitarbeiter einstellst, bezahlst Du diesen unabhängig von der Menge an Arbeit, die er zu erledigen hat. Einen Freelancer kannst Du hingegen mit genau dem Arbeitsumfang beauftragen, der gerade anfällt. Du kannst ihm ein einzelnes Projekt, eine festgelegte Anzahl von Stunden pro Woche oder verschiedene Meilensteine für laufende Projekte zuweisen.
  • Keine Platzprobleme. Du hast nur ein kleines Büro? Bürofläche kostet Geld. Freelancer arbeiten in der Regel aber von zu Hause aus, was bedeutet, dass Du ihnen keinen Arbeitsplatz in Deinen Räumen zur Verfügung stellen musst.
  • Weniger Verpflichtungen. Wenn Du einen Vollzeitmitarbeiter einstellst, kann es schwierig sein, sich wieder von diesem zu trennen, wenn er oder sie sich als Fehlbesetzung herausstellt. Entsprechend dem Arbeitsrecht kann er nicht einfach grundlos gekündigt und muss möglicherweise abgefunden werden. Mit einem Freelancer gehst Du diesbezüglich deutlich weniger Risiko ein – wenn er nicht passt, stellst Du ihn einfach nicht wieder ein.

Was sind die Freiberufler-Jobs, nach denen am meisten gesucht wird?

Wenig überraschend sind die häufigsten Jobs für Freiberufler Schreiben, Grafikdesign und Website-Entwicklung. Allerdings gibt es innerhalb dieser Bereiche viele Kategorien. Nicht alle Schreibaufträge sind gleich – ein fabelhafter Marketing-Texter kann Dir nicht zwingend eine technisch anspruchsvolle Bedienungsanleitung erstellen. Und ein Webdesigner ist nicht zwingend die geeignete Person, um eine ganze Webanwendung zu programmieren.

Wir selbst haben bei unserer Suche nach einem neuen Logo für Website Planet viele Freelancer angeheuert. Du möchtest wissen, mit welcher Plattform wir dabei die besten Erfahrungen gemacht haben? Dann lies unseren Artikel über die besten Logo-Design-Services.

Allerdings bist Du keineswegs nur auf die genannten Kategorien beschränkt, wenn Du Dich mit dem Gedanken trägst, gewisse Projektarbeiten an Freelancer zu vergeben. Du kannst auch einen virtuellen Assistenten einstellen, der Dich bei Deinen Verwaltungsaufgaben unterstützt. Oder vielleicht benötigst Du einen erfahrenen Projektmanager für ein bestimmtes Projekt. Wenn Du mit Kunden zu tun hast, deren Sprache Du nicht sprichst, kann Dir ebenfalls ein freiberuflicher Übersetzer weiterhelfen. Oder möchtest Du vielleichteine mobile App erstellen? Dann gibt es auch für diese Aufgabe zahlreiche App-Designer, die nach Arbeit suchen.

Aber das sind noch lange nicht alle Leistungen, die angeboten werden. Auf einigen Plattformen tummeln sich Freelancer, die Voice-Overs für Videos und Werbespots vornehmen. Andere bieten Kategorien wie Klamotten-Design, Flyer-Verteilung und sogar das Deuten von Horoskopen. Es ist egal, welche Nische Du suchst, die Chancen stehen hoch, dass Du einen entsprechenden Freiberufler findest.

Was Du vor dem Engagement eines Freelancers wissen solltest

Bevor Du mit der Suche nach einem Freelancer beginnst, solltest Du Dir überlegen, wie Du das Beste aus Deinem Investment herausholen kannst. Andernfalls wirst Du wahrscheinlich unnötig viel Stress verursachen, die Freelancer, mit denen Du zusammenarbeitest, frustrieren und letztlich auch Geld verschwenden.

Hier sind einige Fragen, die Du Dir selbst stellen solltest, bevor Du einen Freelancer engagierst:

  • Welche Aufgaben müssen erledigt werden? Verschaffe Dir einen klaren Überblick darüber, was Du benötigst. Du musst in der Lage sein, diese Bedürfnisse so konkret wie möglich zu erklären. Welche Leistungen erwartest Du zum Abschluss des Arbeitspaketes? Welche Kriterien muss das fertige Projekt erfüllen?
  • Welche Fähigkeiten muss der Freelancer mitbringen? Muss er sich mit bestimmten Programmen wie Word, Excel oder WordPress auskennen? Sollte er Erfahrung in bestimmten Branchen haben? Gibt es weitere Fähigkeiten, die er mitbringen sollte, wie z.B. Kreativität oder Detailorientierung?
  • Über welche Ressourcen sollte der Freelancer verfügen? Freelancer erzielen meist dann die besten Ergebnisse, wenn sie ein Beispiel oder Muster für ihre Arbeitsaufgabe haben. Du solltest also vorab nach anderen Webseiten, Logos, Whitepapers oder anderen zu Deinen Vorstellungen passenden Beispielen suchen und diese dem Freelancer bereitstellen, damit er oder sie eine bessere Vorstellung davon erhält, was Du erwartest. Verfügst Du über Dokumente, Präsentationen oder E-Mails, die nützliche Hintergrundinformationen liefern könnten? Sollte sich der Freelancer mit Experten in Deinem Unternehmen unterhalten, um notwendige Informationen zu erhalten?
  • Wer wird als Kontaktperson fungieren? Bestimme einen Mitarbeiter, der den Kontakt zum Freelancer hält, Fragen beantwortet und das Projekt verwaltet. Der Erfolg des Projekts hängt von der Fähigkeit des Ansprechpartners ab, erforderliche Unterstützung zu leisten und auf die Bedürfnisse des Freelancers einzugehen. Du solltest auch sicherstellen, dass Du diesem Mitarbeiter ausreichend Zeit für die Arbeit mit dem Freelancer einräumst.
  • Wie läuft der Review-Prozess ab? Der Freelancer wird vielleicht nicht gleich beim ersten Anlauf genau das Ergebnis liefern, was Du Dir wünschst. Du musst deshalb festlegen, wer das Arbeitsergebnis überprüft, wer die endgültige Genehmigung vornimmt und wer den Freelancer letztlich bewertet. Je organisierter der Prozess, desto größer die Chance auf ein qualitativ hochwertiges Projektergebnis.
  • Wie viel Zeit bleibt? Freelancer sind an Fristen gewöhnt und möchten, dass Du ihnen genau sagst, bis wann sie liefern müssen. Achte bei der Festlegung der Termine darauf, Zeit für Reviews und Überarbeitungen einzuplanen. Es kann auch nicht schaden, ein paar zusätzliche Tage für unerwartete Verzögerungen einzuplanen – die fast immer vorkommen.

Wann solltest Du eine Online-Website nutzen, um einen Freiberufler zu engagieren?

Die erste von Dir zu treffende Entscheidungen ist, ob Du einen Freelancer über eine Plattform wie Fiverr oder Upwork oder direkt anheuern willst. Obwohl die genannten Plattformen viele qualifizierte und talentierte Freelancer bieten, geht doch oft nichts über einen Freelancer, den man persönlich kennt oder empfohlen bekommen hat. Du solltest also als erstes prüfen, ob Dein Unternehmen für ähnliche Projekte eingesetzt bereits Freelancer eingesetzt hat und deren Verfügbarkeit erfragen. Selbst wenn sie ausgelastet sind, können sie Dir eventuell einen anderen geeigneten Freelancer empfehlen.

Der Vorteil einer Direkteinstellung besteht darin, dass Du keine zusätzlichen Gebühren an die Freelancer-Plattform gezahlt werden müssen. Der Nachteil ist, dass Du die gesamte Zusammenarbeit mit dem Freelancer und die Zahlungsabwicklung selbst organisieren musst. Es kann bei einer Direktanwerbung auch durchaus etwas länger dauern, bis Du den passenden gefunden hast und mit ihm handelseinig geworden bist.

Wenn Du also möglichst schnell einen Freelancer benötigst, dann könnte eine Plattform die bessere Anlaufstelle sein. Hier solltest Du problemlos in weniger als einer Stunde einen geeigneten Freelancer finden und anstellen können. Plattformen stellen Freiberufler für jeden Geldbeutel zur Verfügung und damit findest Du einfach etwas, das zu Deinem Budget passt – vor allen Dingen, wenn es limitiert ist.

Natürlich verursachen die Plattformen zusätzliche Kosten. Auf der anderen Seite können die gebotenen Tools manchmal die Verwaltung des Freelancers aber auch enorm erleichtern. Anstatt einen Vertrag und einen Zahlungsprozess aufsetzen zu müssen, erledigt die Plattform so gut wie alle administrativen Aufgaben für Dich. Die bietet Dir auch Schutz (und Unterstützung bei der Schlichtung), wenn sich das Arbeitsergebnis des Freelancers als minderwertig erweist (alle Freelancer haben den Bedingungen der Plattform zugestimmt). Bei einer Direktanstellung musst Du Deine Streitigkeiten mit dem Freelancer komplett selbst ausfechten.

Wie wähle ich die besten Websites, um Freiberufler online zu engagieren?

Es gibt viele Anlaufstellen, um einen Freelancer zu engagieren. Aber nicht jede dieser Anlaufstelen ist für jedes Unternehmen die richtige Wahl. Auf jeder Plattform tummeln sich unterschiedliche Arten von Freiberuflern und jede Plattform richtet sich an unterschiedliche Geschäftsanforderungen. Die erste Überlegung sollte also darin bestehen, festzustellen, ob eine bestimmte Plattform Dir die Freelancer bietet, die Deinen Anforderungen an Fähigkeiten und Erfahrung entsprechen.

Wähle zunächst zwei oder drei Plattformen aus, die Deiner Meinung nach am ehesten Deinen Anforderungen entsprechen. Schaue Dir dann jede dieser Webseiten an und suche nach Freelancern für Dein Projekt. Notiere Dir, wie viele Freiberufler Du von jeder Website nimmst und wie sehr Dir deren Arbeiten gefallen. Im Anschluss bestimmst Du mit der nachfolgenden Kostentabelle, welche Website Dir den besten Mehrwert bietet – eine Balance zwischen Erschwinglichkeit und den besten Treffern.

Wie viel Geld kostet es, eine Freelancer-Platfform zu nutzen?

Jede Freelancer-Website hat eine eigene Kostenstruktur, und es ist sinnvoll, die Gebühren vor der Anmeldung zu berechnen.

Die meisten Webseiten verwenden eines der folgenden Modelle oder eine Kombination aus diesen:

  • Prozentsatz. Bei diesem Modell zahlest Du einen festgelegten Prozentsatz, der in der Regel zwischen 2% und 5% der Gesamtkosten liegt. Wenn Du nur sporadisch Bedarf an Freelancern haben, kann dieses Modell für Dich die kostengünstigste Variante sein.
  • Einmalgebühr. Dieses Modell stellt Dir festgelegte Funktionen und Privilegien bereit, wie z.B. eine bestimmte Anzahl von Suchen oder eine bestimmte Anzahl von Aufträgen pro Monat. Dementsprechend richtet sich dieses Modell eher Unternehmen mit einem höheren Volumen.
  • Premium-Mitgliedschaften. Viele Websites bieten Premium-Add-Ons oder -Dienste an, die Dir entweder Zugang zu sehr gut bewerteten Freelancern verschaffen oder sogar die Auswahl der Freelancer für Dich übernehmen. Die Kosten- und Gebührenstrukturen variieren.
Gebühren für Anzeige Service-Gebühr Premium-Services
Fiverr Kostenlos Bei Projekten von €40 oder weniger, ist die Gebühr €2; Projekte über €40 schlagen mit 5% zu Buche Fiverr Pro Freelancer verlangen höhere Preise, aber der Prozentsatz bleibt bei 5%
Upwork Kostenlos für 3 Freelancer-Einladungen 3% Premium- und Business-Tarife von €49 bis €499 pro Monat; zusätzliche prozentuale Gebühr in Abhängigkeit vom Tarif; im kostenpflichtigen Tarif können mehr Freelancer eingeladen werden
Toptal Anfänglich 500 $ Kaution, die Dir als Kredit für die erste Rechnung angerechnet werden, keine weiteren Gebühren Keine Keine
DesignCrowd Festpreis basierend auf dem Wettbewerbstyp, startet bei €109 4% Keine
99Designs Festpreis abhängig vom gewählten Wettbewerbs-Paket; startet bei €199 für Logos Keine Keine
Guru Kostenlos 2,9%, aber es werden Gebühren zurückerstattet, wenn Du eCheck oder Wire Transfer nutzt Keine
Freelancer.com Kostenlos 3% des Gesamtpreises oder €3, je nachdem welcher Betrag größer ist Beim „Recruiter“-Service übernimmt die Plattform für €9,50 die Suche nach einem passenden Freelancer

Wie engagiere ich einen Freiberufler?

Sobald Du einen Freelancer gefunden hast, mit dem Du gerne zusammenarbeiten möchtest, der Prozess ist nur der Anfang. Ein Freiberufler ist viel mehr als nur ein Profil. Du musst sicherstellen, dass ihr auch auch hinter den Kulissen gut zusammenpasst.

Natürlich könntest Du versucht sein, einen Freelancer auf einer der Webseiten zu finden und ihn dann außerhalb der Plattform anzuheuern, um Gebühren zu sparen. Dies verstößt allerdings gegen die Richtlinien der Seiten. Bei einigen der Seiten (wie Upwork) musst Du mit Sanktionen oder gar der Sperrung rechnen. Da die Plattformen einen nützlichen und wertvollen Service bieten und viel in den Betrieb der Seiten investieren, ist der Verbleib auf der Plattform quasi eine ethische Verpflichtung.

Sobald Du einen Freelancer gefunden hast, der gut zu Dir passt, ist es an der Zeit, die nächsten Schritte anzugehen:

  • Mit dem Freelancer kommunizieren. Alle von uns getesteten Plattformen verfügen über ein Messaging-System, über das Du schon vor der Anstellung mit dem Freelancer kommunizieren kannst. Einige Plattformen bieten außerdem die Möglichkeit, Video- oder Audioanrufe zu tätigen. Während ein paar kurze Nachrichten bei kleineren Projekten sicherlich ausreichen, empfehle ich dringend, ein persönliches Telefon- oder Video-Gespräch zu führen, wenn es sich um ein größeres Projekt handelt.
  • Verfügbarkeit abklären. Wenn Dein Projekt eine schnelle Bearbeitung erfordert, solltest Du sicherstellen, dass das Projekt in den Zeitplan des Freelancers passt. Solltest Du kontinuierlichen Bedarf an Arbeitsleistung haben, solltest du den Freelancer fragen, ob er die Anzahl an Stunden dauerhaft aufbringen kann. Ein Freelancer, der viele Kunden hat, wird nicht in der Lage sein, ein Projekt zu übernehmen, in das er jede Woche 20 Stunden investieren muss.
  • Sprich über das Projekt und deine Erwartungen. Erinnere Dich daran, was für Anforderungen an das Arbeitsergebnis Du für Dich vorab definiert hast und besprich dies mit dem Autor. Erkläre ihm, wie das ideale Ergebnis aussehen sollte und was Du auf dem Weg dorthin erwartest, z.B. Zwischenüberprüfungen und Übergabe des Arbeitsstandes bei bestimmten Meilensteinen.
  • Finde heraus, ob eure Persönlichkeiten, Stärken und Schwächen zueinander passen. Für größere und fortlaufende Projekte brauchst du einen Freelancer, der einen ähnlichen Arbeitsstil wie dein Team hat und dessen Stärken/Schwächen zu deinen Bedürfnissen passen. Sobald Du weißt, dass jemand diese Anforderungen erfüllt, solltest Du Dich auch längerfristig seiner Dienste versichern.
  • Lass den Freelancer zur Probe arbeiten. Das funktionier zwar nicht bei allen Arten von Projekten, aber viele Plattformen bieten diese Option zumindest an. Es ist wahrscheinlich die beste Möglichkeit, um sicherzustellen, dass der Freelancer für den Auftrag geeignet ist.

So holst Du das meiste aus Deiner Zusammenarbeit mit einem Freelancer heraus

Ja, die Auswahl des richtigen Freelancers für Deinen Auftrag ist einer der wichtigsten Teile des Prozesses. Aber selbst wenn Du die perfekte Person für Dein Projekt gefunden hast, kann es sehr leicht passieren, dass die Ergebnisse nicht wie gewünscht ausfallen. Die besten Beziehungen (und Ergebnisse) entstehen, wenn sowohl das Unternehmen als auch der Freelancer das Projekt als eine Partnerschaft betrachten.

Ein Freelancer kann nicht Deine Gedanken lesen. Er weiß nicht genau, was Du willst oder wie Dein Unternehmen funktioniert. Du musst ihm die Ressourcen zur Verfügung stellen, die er braucht. Du musst außerdem bereit sein, ihm seine Fragen zu beantworten und ihm das konstruktive Feedback zu geben, das er braucht. Natürlich liegt es letztlich auch am Freelancer selbst, qualitativ hochwertige Ergebnisse zu erzielen. Aber das kann nur funktionieren, wenn auch Du Zeit und Mühe in das Projekt investierst.

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