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Wie Du Deine Seitemap an Google übermittelts, um bessere SEO-Ergebnisse zu erzielen

Sarah Turner
Sarah Turner
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28 September 2018

Mit der aktuellen Übersättigung von Webseiten im Internet ist der Kampf um Sichtbarkeit schwieriger denn je. Während bisher die Anwendung einfacher SEO-Techniken meist ausreichte, um die Sichtbarkeit zu verbessern, ist dies heute deutlich komplizierter. Webseiten-Betreiber müssen zusätzliche Elemente identifizieren, die ihnen den entscheidenden Vorteil verschaffen und sie in den Suchergebnissen nach oben katapultieren.

Einer dieser wesentlichen Faktoren besteht darin, eine Sitemap zu erstellen und sie an Google zu senden. Wenn Deine Webseite neu ist, scheint dieser Schritt eine große Herausforderung zu sein. In Wirklichkeit ist das Erstellen einer Sitemap aber eine der einfachsten Möglichkeiten, um das Ranking Deiner Webseite zu verbessern.

Was ist eine Sitemap?

Eine Sitemap ist eine kodierte Darstellung des Layouts und des Inhalts Deiner Webseite. Sitemaps werden verwendet, um die wichtigen Seiten Deiner Webseite zu kennzeichnen und um zu zeigen, wie sie miteinander verbunden sind. Sitemaps sollen Besuchern (sowohl Menschen als auch digitalen Crawlern) helfen, sich in den Inhalten zurecht zu finden. Indem Du das Ziel jeder Seite und die Beziehungen zwischen den Seiten definierst, kannst Du eine hierarchische Liste erstellen, die Deine Domain vollständig abbildet.

Ohne Sitemap werden zwei Dinge eintreten. Erstens wird es für Google schwerer, Deine Webseite zu crawlen, was zu einem schlechteren Ranking führen kann. Im schlimmsten Fall wird Deine Webseite überhaupt nicht mehr aufgelistet. Außerdem verschlechtert sich die Benutzererfahrung, da Besucher Deine Webseite möglicherweise nur schwer navigieren und den gesuchten Inhalt nicht finden können.

Wie Du Deine Seitemap an Google übermittelts, um bessere SEO-Ergebnisse zu erzielen

XML- vs. HTML-Sitemaps

Es gibt grundsätzlich zwei Arten von Sitemaps. Die XML-basierte Sitemap gibt es schon seit Längerem und sie wird hauptsächlich von Webseiten-Betreibern benutzt, um Suchmaschinen über das Seitenlayout zu informieren. Es ist das erste, wonach Google beim ‚Crawlen‘ Deiner Webseite sucht, da in einer solchen Sitemap wichtige Informationen sofort bereitgestellt werden (z.B. die verschiedenen URLs auf der Webseite, wie diese miteinander verbunden sind und wann sie zuletzt aktualisiert wurden). Du kannst die Suchmaschinen auf den Speicherort der Datei hinweisen, indem Du entsprechende Anweisungen in Deine robots.txt-Datei einträgst. Es ist jedoch auch problemlos möglich, Deine Sitemap über eine spezielle Maske direkt bei Google oder anderen Suchmaschinenanbietern hochzuladen.

HTML-Sitemaps dienen alternativ hauptsächlich denjenigen, die Deine Webseite besuchen. Dank einer solchen Sitemap kann jeder Benutzer schnell alle verfügbaren Seiten überblicken und navigieren. Wenn ein Besucher beispielsweise nach weiteren Informationen zu “Unser Team” sucht, kann er die passende Seite dank der Sitemap schnell finden, ohne jede Seite der Website durchsehen zu müssen. Dies hilft indirekt auch bei SEO und Ranking, da es die allgemeine Benutzererfahrung verbessert.

Eine Sitemap erstellen

Wenn Du ein erfahrener Programmierer bist oder über ein Team von Experten verfügst, ist es problemlos möglich, selbst eine XML-Sitemap zu erstellen, die dann an Google und andere Suchmaschinenanbieter gesendet werden kann. Die meisten der beliebten CMS-Systeme (wie WordPress oder Drupal) bieten Plugins, die speziell für diesen Zweck entworfen wurden. Es gibt auch eine Reihe von Generatoren, die automatische eine Sitemap Deiner Seite erstellen können.

Die populärsten Sitemap-Apps sind:

  • PowerMapper
  • Slickplan
  • DYNO Mapper
  • Screaming Frog

Wie wird die Sitemap übermittelt?

Sobald Du Deine Sitemap erstellt hast, besteht der nächste Schritt darin, sie zur Überprüfung und Genehmigung einzureichen. Nur XML-Sitemaps werden akzeptiert (kein HTML). Du musst also sicherstellen, dass Du das richtige Format verwendest. Dies ist wichtig für gutes SEO, da es den Google-Crawlern direkten Zugriff auf den Inhalt und die Seiten-Verknüpfungen Deiner Webseite gibt. Gehe wie folgt vor, um Deine Sitemap schnell bei Google hochzuladen:

  1. Öffne die Google Search Console. Bevor Du Deine Sitemap übermittelst, musst Du zunächst Deine Domain über die Google Search Console bei Google bestätigen. Anschließend musst Du Dich zurück zur Startseite der Search Console begeben, um die Sitemap zu senden. Wähle nun die Domain aus, für die Du eine Sitemap übermitteln möchtest. Wenn dies Deine erste Webseite ist, sollte auf der Startseite nur eine Option aufgeführt sein.
  2. Öffne den Reiter Sitemaps. Suche als nächstes in der Seitenleiste auf der linken Seite den Abschnitt “Crawl” und klicke auf den Pfeil links daneben, um die Untermenüpunkte in dieser Kategorie zu öffnen. Wähle den Menüpunkt “Sitemaps”.
  3. Sitemap hinzufügen. Anschließend solltest Du eine leere Seite mit der Schaltfläche ‘ADD/TEST SITEMAP’ sehen. Klicke auf diese Schaltfläche, und ein Popup-Fenster erscheint. In dieses Feld gibst Du nun ‘sitemap.xml’ ein.
  4. Auf Fehler prüfen. Klicke auf ‘Test’ und im Anschluss an diesen dann auf ‘Open Test Results’, um Dir die Fehler anzeigen zu lassen und diese fixen zu können.
  5. Sobald Du auf “Submit” geklickt hast, ist der Vorgang abgeschlossen! Google kennt nun Deine Sitemap und kann deine Seite problemlos crawlen. Bitte beachte, dass es zwischen vier Tagen und vier Wochen dauern kann, bis Deine Webseite indexiert wurde. Du kannst die Ergebnisse überprüfen, indem Du den “Sitemap Report” in der Search Console öffnest.

Probleme beheben

Wenn Du die obigen Schritte befolgt hast, aber die erwarteten Ergebnisse nicht eingetreten sind, überprüfe die folgenden Faktoren, um mögliche Fehler zu identifizieren.

  • Stelle sicher, dass Du die URL richtig eingegeben hast. Überprüfe, dass Du Dich nicht bei http, https und www vertan hast und auch keine Schreibfehler enthalten sind
  • Vermeide Komprimierungsfehler, indem Du ein verlässliches Tool wie GZIP verwendest
  • Wenn Du die Sitemap übertragen hast, überprüfe den Tab “by me” in der Search Console. Wenn die Sitemap von jemand anderem hochgeladen wurde, solltest Du unter “all” schauen
  • Stelle sicher, dass die Dateigröße der Sitemap 50 MB nicht überschreitet. Sollte dies der Fall sein, dann splitte sie in kleinere Teildokumente
  • Suche nach ungültigen Daten, Tags und URLs – eigentlich sollten alle Fehler im Bericht enthalten sein

Wie Du siehst, ist das Hochladen einer Sitemap in Google ein wirklich einfacher Vorgang – aber warum müssen wir diesen Schritt überhaupt durchführen?

Die Vorteile einer Sitemap für das Suchmaschinenranking

Wie Du Deine Seitemap an Google übermittelts, um bessere SEO-Ergebnisse zu erzielen

SEO ist ein integraler Bestandteil des Erfolgs einer Webseite. Das Einreichen der Sitemap ist schnell erledigt und kann Deine Marketingbemühungen auf vielfältige Weise unterstützen.

Google direkt mit Informationen füttern. Der Google-Algorithmus ist anspruchsvoll, aber nicht perfekt. Webseiten können an Sichtbarkeit einbüßen, wenn sie falsch indiziert wurden und die Suchmaschinen-Crawler sie nur schwer finden können. Durch das Einreichen einer Sitemap wird diesem Problem vorgebeugt, da Google direkten Zugriff auf Deine Webseite und die Navigationspfade erhält. Dies ermöglicht es den Crawlern, exakte Ergebnisse zu liefern und keine Schlüsselseiten zu übersehen.

Erhöhe die Anzahl der gecrawlten Seiten. Das Hochladen einer Sitemap verbessert nicht nur die Qualität des Webseiten-Rankings, sondern auch die Quantität. Da Webseiten-Betreiber eine Seitenhierarchie erstellen und die Interkonnektivität der Webseite darstellen können, erreichen die Google-Crawler wesentlich mehr Seiten. Dadurch, dass Google direkter Zugriff auf alle Seiten gewährt wird, werden auch mehr Seiten erkundet und indiziert.

Effektives Targeting von Keywords. Eine Sitemap ist das ideale Tool, um Deine Fertigkeiten im Keyword-Targeting zu verbessern. Anstatt Deinen Inhalt mit Keywords zu füllen, kannst Du Metadaten, Beschreibungen und Tags für jeden Link erstellen. Dieser verborgene Cache ist perfekt für das Targeting der von dir gewählten Keywords geeignet – ohne dabei die Lesbarkeit Deiner Inhalte zu verschlechtern. Die Google Crawler werden diese Informationen aus Deiner Sitemap auslesen und so Dein Ranking für diese Keywords verbessern.

Vermeide es, übersehen zu werden. Es gibt buchstäblich Milliarden von Webseiten, die Google inspizieren muss, wobei diese Zahl jeden Tag weiter zunimmt. Bei dieser riesigen Menge passiert es natürlich, dass einige Seiten völlig unentdeckt bleiben oder erheblich länger dafür kämpfen müssen, in den Suchergebnissen zu erscheinen. In der Branche gibt es eigentlich keine größere Sorge, als von Google nicht wahrgenommen zu werden. Da Du Dich mit dem Hochladen Deiner Sitemap in der Warteschlange unheimlich weit nach vorn katapultieren kannst, solltest Du diese Möglichkeit auch wirklich nutzen!

Gültig für alle Suchmaschinen. Die meisten Artikel zum Thema SEO drehen sich um Google, aber es gibt auch noch andere Suchmaschinen, die vielleicht von potenziellen Kunden genutzt werden. Eine gute Sitemap kann von allen Suchanbietern, einschließlich Bing und Yahoo, gelesen und erkannt werden und erhöht somit Deine Sichtbarkeit im gesamten Web.

Verbessere 2018 Deine SEO-Erfolge

Wie Du Deine Seitemap an Google übermittelts, um bessere SEO-Ergebnisse zu erzielen

Um mit Deiner Webseite erfolgreich zu sein, musst Du auf viele verschiedene Faktoren achten. SEO ist ein entscheidendes Element, wenn es um Sichtbarkeit geht, und eine Sitemap ist ein integraler Bestandteil davon. Wenn Deine Webseite es auf die erste Seite der Google-Suchergebnisse schafft, wird dies den Traffic erheblich steigern. Daher ist es immer sinnvoll, die notwendigen Anstrengungen dafür zu betreiben.

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