REVIEWS UND EXPERTENMEINUNGEN Freelancer.com

Max Anderson
Max Anderson
Experte für Freelancer-Jobs

Mit über 25 Millionen registrierten Anwendern und 12 Millionen abgeschlossenen Projekten, ist Freelancer.com in der Welt der Freiberufler ein Gigant. Allerdings gibt es in der jüngeren Vergangenheit Probleme mit Spam, falschen Profilen und qualitativ minderwertiger Arbeit. Suchst Du nach einer Freiberuflerin oder einem Freiberufler, dann empfehle ich einen Besuch bei Fiverr. Dort kannst Du jemanden für nur 5 $ anheuern.


Übersicht

Freelancer.com

Größer bedeutet nicht unbedingt besser

Freelancer ist definitiv eine der größten Websites für Freiberufler*innen auf dem Markt. Im Laufe der Jahre haben sich mehrere Millionen Menschen auf der Plattform angemeldet.

Eine große Anwenderbasis bringt aber auch größere Probleme mit sich. Deswegen ist die Popularität von Freelancer auch gesunken. Gründe sind natürlich Spam-Beiträge und Spam-Antragsteller, die von der Plattform anscheinend angezogen werden. Eine Kontrolle scheint nicht möglich zu sein.

Willst Du Deine Zeit nicht verschwenden und Dich durch all den Spam wühlen, dann freut es Dich sicher, dass es eine tolle Alternative gibt. Wir empfehlen Fiverr, weil sich dort viele Freiberuflerinnen und Freiberufler aufhalten, die eigentlich jeden Job erledigen können. Das Beste an der Sache ist, dass die Preise unglaublich niedrig sind – Du kannst bei Fiverr einen Profi schon ab 5 $ anheuern.

Vorlagen

3.0
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Wenn Quantität die Qualität übertrifft

Freelancer behauptet, eine Datenbank mit mehr als 7 Millionen Benutzern zu haben, was gelinde gesagt eine erstaunliche Zahl ist. Während dies früher ein großer positiver Punkt war, wurde der Mangel an Kontrolle über Spam-Bewerber und -Posts im Laufe der Jahre zu einem ernsten Problem für das Unternehmen. Das alte Sprichwort “Qualität vor Quantität” klingt hier sicher richtig, denn man kann sich in einem Minenfeld von minderwertigen Stellen und tonnenweise minderwertigen Bewerbern verirren, die auf einen Job bieten. Wenn Sie sich über hunderte von Bewerbern und schockierend niedrige Preise freuen, dann werden Sie von Freelancer nicht genervt sein, aber für diejenigen, die eine klarere Perspektive suchen, erweist sich Freelancer sicherlich als ein Problem.

Sie können Freiberufler und Arbeitgeber aus der ganzen Welt finden, aber die aktuelle asiatische Invasion auf dem Freiberufler-Markt hat Freelancer am meisten getroffen. Der überwiegende Teil der aktiven Abonnenten der Seite kommt aus Indien, China und den Philippinen, neben weitaus mehr qualifizierten und zuverlässigen Spezialisten aus Osteuropa, die sich auch bereit erklären, für Löhne unterhalb des minimalen Überlebensniveaus zu arbeiten.

Die anderen 10% der Bewerber wären die wenigen hochqualifizierten Fachkräfte aus der Alten Welt und den USA, die seit den ersten Tagen mit Freelancer arbeiten und nicht bereit sind, das sinkende Schiff zu verlassen. Sie haben die höchste Stufe Premium-Accounts und alle möglichen Abzeichen auf Freelancer, aber in den meisten Fällen bevorzugen Arbeitgeber die Einstellung eines billigeren Arbeitnehmers mit weniger Erfahrung. Betrügereien und Schwindel wurden in diesen Tagen zu einer weiteren Plage für Freelancer. Sollten Sie einen guten Freiberufler einstellen, stellen Sie sicher, dass Sie einen Senior-Entwickler oder einen Redakteur haben, der in der Lage wäre, fast unvermeidliche Verbesserungen vorzunehmen.Vorlagen des Freelancer.com ansehen

Funktionen

3.0
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Sie erfanden diese Features

Man kann mit dem Funktionsumfang und den Richtlinien von Freelancer einverstanden oder nicht einverstanden sein, aber es ist schwer, die Tatsache abzuschütteln, dass Freelancer die Web-Freelance-Ressource ist, die tatsächlich die Art und Weise erfunden hat, wie die meisten ähnlichen Plattformen funktionieren. Trotz tonnenweise Spam und unzureichender Bieter blüht Freelancer weiter und überwältigt die weniger unternehmerisch versierten Konkurrenten.

Verschiedene Abzeichen, Levels und ein kompliziertes XP-System, das für das Ranking verwendet wird, ist wohl ihre eigene Erfindung, die andere freiberufliche Websites übernommen und verbessert haben, um Frelancer.com schließlich zu übertreffen.Gesamte Feature-Liste ansehen

Bedienkomfort

3.0
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Ein Labyrinth von Buttons und Features

Die Navigation von Freelancer mag für einen Einsteiger etwas kompliziert erscheinen, aber in Wirklichkeit ist alles sehr intuitiv und – seien wir ehrlich – mit so vielen Funktionen, die Freelancer seinen Kunden zur Verfügung stellen muss, kann es kaum weniger Menüs und Buttons geben. Der Registrierungsprozess ist einfach und Sie können ihn sogar überspringen, um sich über Ihr Facebook-Konto anzumelden. Sie können sich als Freiberufler auf der Suche nach Arbeit, als Kunde auf der Suche nach Auftragnehmern oder als Kunde registrieren, um beide Funktionen ausführen zu können.

Sobald Sie drin sind, werden Sie aufgefordert, Ihr Profil zu vervollständigen und ein Portfolio hinzuzufügen sowie viele andere Aufgaben auszuführen, die Ihr Profil besser und für potenzielle Kunden attraktiver und legitimer erscheinen lassen.

Als Kunde erhalten Sie tonnenweise Bewerbungen pro Stellenausschreibung, aber denken Sie daran, dass ein Großteil dieser Bewerbungen automatisiert und durch Skripte generiert wird. Dies geschieht durch freiberufliche Sklaventreiberagenturen, die als Einzelunternehmer arbeiten und versprechen, die Arbeit wahnsinnig billig zu machen. Sie tun es sogar – aber die resultierende Arbeit, die durch stark unterbezahlte Arbeiter erzeugt wird, wird schlecht sein.Prüfe, ob Freelancer.com richtig für Dich ist

Unterstützung

3.0
Freelancer.com

Der Support ist online, aber nicht so richtig

Freelancer bietet Livechat-Support 24/7, doch dabei handelt es sich in Wahrheit nicht um sofortiges Troubleshooting, denn der einem zugewiesene Bearbeiter kann auch mal ganz schnell im Chat “abwesend” sein. Man kann jedoch immer auf die FAQs oder einen ausführlichen Troubleshootingbereich zurückgreifen, beziehungsweise eine Email schreiben oder ein Ticket ausfüllen.

  • Email support
  • Begrenzter Live-chat support
  • Ausführliche FAQs
  • Kein Telefonsupport

Vergleich

Wie schlägt sich Freelancer.com verglichen zur Konkurrenz?

Fiverr Vergleichen 4.7 Vergleichen
Guru Vergleichen 4.4 Vergleichen
Freelancer.com Vergleichen 3.0 Vergleichen
PeoplePerHour Vergleichen 3.0 Vergleichen

Preise

3.0

Fünfzig Dollar für was?!

Freelancer – mit mit seiner extremen Geldsaugpolitik – verdient kein Geld an den Geschäften zwischen den Arbeitgebern und den Freiberuflern nach einer gut gemachten Arbeit. Freelancer.com interessiert sich für Ihre Aktivitäten auf der Seite überhaupt nicht. Man könnte auch sagen, sie vergessen einen. Solange man sie mit genug Cash füttert, welches man benötigt um neue Levels zu erreichen und in der Freelancerliste aufzusteigen. Im Gegensatz jedoch zu , welche die monatliche Gebührt einstreichen und einen danach verdammt nochmal alleine lassen, vergisst Freelancer.com nicht, sich auch noch von Ihrem Geld einen Anteil einzustreichen. Das Einzige, was dies und die extrem hohen Gebühren für einen Premiumaccount rechtfertigt ist, dass man durch bei Freelancer viel Geld durch das Arbeiten mit billigen Arbeitskräften einspart.

Zu Beginn beginnt man mit einem komplett kostenlosen Account, doch man muss zahlen, um mehr Optionen zu erhalten und um die Transaktionsgebühren zu senken. Die für Freelancer verfügbaren Tests kosten alle 5$ und mehr. Man kann zahlen, um seine Job-Angebote in der Liste ähnlicher Angebote zu platzieren.

Es gibt zahlreiche Möglichkeiten Geld bei Freelancer einzuzahlen und abzubuchen. Man kann seine verifizierte Kreditkarte oder Accounts bei PayPall, Skrill oder Moneybookers verwenden, um Geld ein-und auszuzahlen.

Der Zahlungsschutzmechanismus erlaubt Freelancern nach einer Bezahlung im Voraus zu fragen und dem Kunden im Gegenzug vollkommene Zufriedenheit zu verlangen.Ein kompletter Bereich der Seite befasst sich mit dem Schlichten von Uneinigkeit zwischen Freelancern und Kunden.
Die einmonatige kostenlose Testversion erlaubt sowohl Freelancern als auch Kunden das Programm ohne Gebührenzahlungen zu testen, was natürlich nicht bedeutet, dass man Arbeit für umsonst bekommt. Man muss die angestellten Freiberufler natürlich immer noch bezahlen.

Nutzerbewertungen

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Besuchen Freelancer.com
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de
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1.0
anonymus
Deutschland
04 Juli 2020
Enttäuschend

Das Gebührenmodell ist nicht wirklich verständlich. Am Anfang wirkt es so, als seien die Gebühren recht moderat, aber da sich die Gebühren aus mehreren Komponenten zusammensetzen, bleibt am Ende vom eigentlichen Gehalt nur noch ein Bruchteil übrig. Die Streitschlichtungsstelle ist ebenfalls ein Witz. Ich habe einen Auftrag bekommen, den ich innerhalb von 4 Tagen bearbeiten sollte. Nach 3 Stunden meldete sich der Auftraggeber dann wieder bei mir und sagte, ich sollte die Bearbeitung doch abbrechen, weil eine andere Person den Auftrag schon bearbeitet hat (scheinbar wurde also der gleiche Auftrag mehrfach vergeben). Natürlich wollte ich für meine angefangene Arbeit und die investierte Zeit zumindest einen Teil meiner Entlohnung bekommen. Der Auftraggeber lehnte dies ab und schaltete die Streitschlichtungsstelle ein. Diese wiederum entschied zu seinen Gunsten mit der Begründung, ich hätte die vereinbarte Frist nicht eingehalten (wie gesagt, waren erst 3 Stunden(!!!) von den vereinbarten 4 Tagen vergangen). Zusätzlich wurde mir noch eine Strafgebühr von 5€ von meinem Konto abgezogen.Nach zwei Monaten hatte ich einige Euro verdient. Wenn man die Gebühren abzieht und die viele Zeit berücksichtigt, die in die Auftragsakquise geflossen ist, lag der Stundenlohn deutlich unter 5€. Flaschensammeln wäre da vermutlich lukrativer gewesen...

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1.0
Ceci Lia
Österreich
29 Juli 2019
Hände Weg!!

Ich habe nur negative Erfahrung. Sie werden nur Ihr Geld verlieren. Ihre nerven auch. System hat leider Lücken. Gekaufte Bewertungen, FAKE kontos. bis jetzt versuchte ich min. 3 projekte erledigen. Meine Verlust über 1600 Eur. Hände WEG!!!!! Support von Freelancer ist unnötig, die haben alles außer Kontrolle. . Geld Transfer muss durch SMART Contrats gemacht werden,nach dem erfolgreichen Abschluss eines Projektes. Sonst GELD , ZEIT, Nerven Verlust. Leider würde ich keine Sterne geben aber 1 Sterne muss ich geben.

Fazit zu Freelancer.com

Freelancer war und ist immer noch eine Größe im Freiberufler-Markt. Das Portal an sich ist hervorragend, aber ein bisschen zu gierig, wenn es um Geschenke und um das Bewerben des Profils geht. Der Hype und die schamlose Bewerbung haben sich für Freelancer als Bumerang erwiesen: Es ist die populärste Website mit den meisten Mitgliedern, aber genau deswegen ist sie für Kunden unterm Strich weniger wertvoll. Solange Leute aber für das absolute Minimum arbeiten, im hübsche Profile zu haben, wird Freelancer eine der wichtigsten Websites für Freiberufler auf dem Markt bleiben. Suchst Du nach einer Freiberuflerin oder einem Freiberufler, dann empfehlen wir Fiverr – dort gibt es sehr viele Freiberufler*innen und die Gebühren sind günstig.

Vorteile

  • Viele qualifizierte und günstige Freiberufler*innen
  • Funktioniert mit verschiedenen Bezahlsystemen
  • Verfügt über zuverlässigen technischen Kundendienst

Nachteile

  • Zu viele ungelernte Freiberufler*innen
  • Jede Menge Spam-Beiträge und entsprechende Angebote
  • Verlangt für jeden Deiner Schritte Geld
  • Du brauchst möglicherweise einen erfahrenen Entwickler oder einen Redakteur, der die abgegebene Arbeit prüft
Max Anderson
Max Anderson
Max ist Produktarchitekt und Datenwissenschaftler. Er unterrichtet junge Webentwickler in HTML, CSS und JS und schrieb einige der ersten Handbücher über die Entwicklung mobiler Apps für Android und iOS.

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