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60+ Freelance-Statistiken – warum Freelancing wächst 2021

Adam Warner Adam Warner
Inhalt des Artikels
Freelancing im Schatten der Pandemie1. Kurzfristig sinkt die Nachfrage, aber es gibt Grund zur Hoffnung2. Die Auswirkungen der Pandemie auf Freelancer in Europa3. Freelancer und wirtschaftliche InstabilitätDer momentane Markt für Freelancer4. Die Anzahl der Freelancers wächst – schnell5. Wie Freelancer nach Arbeit suchen6. Die größten Freelance-Plattformen7. Wo sich die Kunden befinden8. Top-Zeitaufwand für Freelance-Positionen9. Freelancer setzen auf Weiterbildung für den beruflichen Aufstieg10. Unternehmen und Einzelpersonen setzen auf Fernarbeit (Remote)Freelancer11. Dinge, über die sich Freiberufler Sorgen machen12. Freelancer sind eher jünger13. Freelancer – Demografie der Geschlechter14. Die meisten Freelancer arbeiten von zu Hause15. Gründe, warum sich Leute für Freelancing entscheiden16. Freelancer jonglieren mit mehreren Projekten17. Die Hälfte der Freelancer sind Zeitarbeiter18. Ausbildungen, die bei Freelancern am beliebtesten sind19. Freelancer sind politisch aktiver20. Die meisten Freiberufler haben mehrere FähigkeitenVorteile von Freelancing21. Freiberufler tragen zur Wirtschaft bei22. Freelancer haben eine bessere Work-Life-Balance23. Freelancer sind glücklicher und gesünder24. Freelancer sind optimistischer bezüglich Aufstiegschancen25. Viele Freelancer fühlen sich sicherer in ihrer Beschäftigung26. Freelancing unterstützt eine Vielzahl von persönlichen UmständenEinkommen in der freiberuflichen Wirtschaft27. Im Durchschnitt verdienen Frauen weniger als Männer28. Durchschnittlicher Freelance-Verdienst pro Stunde nach Branche29. Durchschnittlicher Verdienst von Freelancern weltweit pro Stunde30. Bei der Bezahlung schlägt Erfahrung den Abschluss31. Vollzeit-Freelancer kämpfen mit dem Schuldenmanagement32. Freiberufler werden abgezockt … oftAusblick für die Zukunft33. Freelancer werden die Mehrheit der US-Belegschaft ausmachen34. Mehr Unternehmen werden Freelancer einsetzen35. Wovon Freelancer in Zukunft mehr wollen36. Globalisierung und Freelancing37. Kein Geld der Welt kann mich vom Freelancing abbringen30 weitere StatistikenDas Fazit

Wir leben in einer Zeit, in der das Arbeiten per Fernzugriff nicht nur ein Vorteil, sondern ein wesentlicher Bestandteil eines sicheren und effektiven Geschäftsbetriebs ist. Unternehmen sind in der momentanen Situation gezwungen, ihre Arbeitsweise zu überdenken.

Die Frage, ob Freelancing nur eine Modeerscheinung ist, stellt sich nicht mehr. Sie ist da und Flexibilität bei der Arbeit ist sowohl für Unternehmen als auch für die einzelnen Personen attraktiv. Die eigentliche Frage ist: Kann man damit tatsächlich seinen Lebensunterhalt verdienen? Auf der anderen Seite fragt man sich, ob das Engagement eines Freelancers eine gute Investition für Dein Projekt ist?

Vage Zusicherungen und Versprechungen sind nicht genug. Du brauchst Fakten und verlässliche Informationen, bevor Du eine Investition tätigst oder den Kurs Deiner Karriere änderst.

Aber keine Sorge – wir haben alle Fakten hier.

Wir haben die neuesten Berichte und Studien durchforstet und eine Menge Informationen zusammengetragen. Sie beweisen, dass man Freelancing ernst nehmen sollte. Dabei ist es egal, ob Du auf der Suche nach Arbeit bis oder eine Anstellung suchst.

Du musst uns an dieser Stelle aber nicht blind vertrauen. Die Zahlen sprechen für sich selbst.

Freelancing im Schatten der Pandemie

Durch ein Virus, das eine weltweite Pandemie ausgelöst hat, verändert sich der Markt für Freelancer in vielen Ländern bereits erheblich. Auch Deutschland ist betroffen. Für einige lastet die Unsicherheit schwer auf der Wirtschaft und zwingt zu schwierigen Entscheidungen. Andere strukturieren um und sie werden mehr von flexibler Arbeit abhängig. Sie haben an dieser Stelle keine große Wahl, es ist einfach Realität.

1. Kurzfristig sinkt die Nachfrage, aber es gibt Grund zur Hoffnung

Mehr als die Hälfte der Freelancer weltweit (60 %) berichteten von einem Rückgang der Nachfrage nach ihren Dienstleistungen binnen der letzten drei Monate. Fast 17 % der Freelancer haben aber genau das Gegenteil berichtet.

Dennoch blicken die meisten Freelancer (74 %) optimistisch in die Zukunft. Mehr als die Hälfte (53 %) erwarten langfristig sogar einen Aufschwung. Das ist auf die Zunahme von Arbeiten zurückzuführen, die nicht direkt am Unternehmensstandort stattfinden. Somit bieten sie Freelancer eventuell mehr. Das gilt vor allen Dingen dann, wenn Teams auf Remote-Betrieb.

Für kleine und mittelständische Unternehmen (KMUs) ist so eine Situation sogar ein Gewinn. Sie reduzieren ihre Betriebskosten (Arbeitsplatz, Sozialleistungen) und bekommen insgesamt vielleicht sogar mehr Fähigkeiten. Geografische Beschränkungen und bürokratische Grenzen werden außerdem aufgehoben.

2. Die Auswirkungen der Pandemie auf Freelancer in Europa

Freelancer in Italien hatten es schwer. Fast neun von zehn Leuten berichten, dass sie Ausfälle bei Verträgen hatten oder diese auf Eis gelegt wurden. Mehr als die Hälfte gab einen Rückgang von bis zu 60 % Einnahmen an, die typische Freelancer-Arbeit einbringt.

In Frankreich überwiegen die optimistischen Selbstständigen gegenüber den pessimistischeren. Dennoch spielt fast ein Drittel (32 %) mit dem Gedanken einer Zwangsliquidation (ähnlich dem Konkurs in den USA). Sie geben an, dass sie wahrscheinlich oder ganz sicher einen solchen Schritt machen.

Die Situation in Deutschland ist noch unklar. Einige gehen aber davon aus, dass es Freelancer in Deutschland nach der Pandemie schwerer haben werden. Es drängen mehr auf den Markt und die Nachfrage sinkt, wenn man Zahlen Glauben schenken darf.

3. Freelancer und wirtschaftliche Instabilität

Insgesamt sind Freiberufler der Ansicht, dass sie durch mehrere Einkommensquellen oder Standbeine finanziell besser abgesichert sind. 65 % der Freiberufler sind der Meinung, dass “ein vielschichtiges Einkommens-Portfolio durch mehreren Kunden sicherer ist als ein einziger Arbeitgeber.”

Sie sind auch gerne bereit, mehr Arbeit anzunehmen. 93 % der Vollzeit-Freelancer stimmen zu, dass “ich bei Bedarf mehr arbeiten kann, um mehr Geld zu verdienen.”

Auch Nicht-Freelancer stimmen an dieser Stelle zu. 76 % gaben an, dass sie in Zeiten der Rezession eine freiberufliche Tätigkeit in Betracht ziehen würden.

Der momentane Markt für Freelancer

Sehen wir uns die verfügbaren Optionen an. Werfen wir auch einen Blick auf die populärsten Jobs und welche Fähigkeiten Du mitbringen musst.

4. Die Anzahl der Freelancers wächst – schnell

  • 41 % der Arbeitnehmer in Amerika sind Freelancer, seit 2013 ist das eine Steigerung um 13 %
  • Gleichzeitig stieg die Anzahl der Nicht-Freelancer nur um 2 %
  • 28 % der Amerikanerinnen und Amerikaner sind Vollzeit-Freelancer, seit 2014 ist das eine Steigerung um 17 %
  • 53 % der Generation Z (18-22) entschieden sich für Freelancing

In Deutschland und nicht nur in Amerika wird dieses Wachstum vor allen Dingen durch die jüngeren Generationen vorangetrieben. 53 % der arbeitenden Generation Z ist derzeit als Freelancer unterwegs. Das ist mehr als bei jeder anderen Generation. Gleichzeitig arbeiten immer mehr Millennials hauptberuflich als Freelancer (40 %). Das deutet darauf hin, dass es sich nicht nur um eine zusätzliche Einnahme handelt, sondern es eine Entscheidung für den Lebensstil ist.

5. Wie Freelancer nach Arbeit suchen

Wir haben untersucht, wo die meisten Freelancer nach Arbeit suchen und haben eine interessante Entdeckung gemacht. Die meisten Freelancer verlassen sich auf ihre Beziehungen und Networking, um neue Kunden zu finden.

Andere beliebte Methoden sind Firmen für Personalvermittlung, Online-Jobbörsen und entsprechende Apps (Gig-Economy-Apps). Fängst Du gerade erst an, dann probiere am besten verschiedene Methoden aus. Dann wird sich schon zeigen, welche Option am besten funktioniert.

6. Die größten Freelance-Plattformen

Das sind die größten Freelance-Websites, wenn man die Anzahl der Anwenderinnen und Anwender als Grundlage nimmt (Kunden und Freelancer):

Die größte Freelance-Plattform in Bezug auf die Anzahl der Anwenderinnen und Anwender ist Freelancer.com. Mehr als 31 Millionen tummeln sich hier. In unserem Test findest Du weitere Informationen. Wir verraten Dir auch, wie es ist, über diese Plattform zu arbeiten.

Die zweitpopulärste, aber bei vielen Freelancern als beste Plattform angesehen, ist Upwork. Dort sind mehr als 17 Millionen User registriert (12 Millionen Freelancer und fünf Millionen Kunden). Bist Du neugierig, wie es ist, als Freelancer über Upwork zu arbeiten? Lies Dir unseren Test durch.

List Du unseren Test zur drittgrößten Plattform, erfährst Du, wie sich die Sache bei Fiverr verhält. Ob Du nun Arbeit suchst oder Aufträge zu vergeben hast, Freelancing-Plattformen sind auf jeden Fall eine Sache, die man in Betracht ziehen sollte.

7. Wo sich die Kunden befinden

Das Finanzdienstleistungs-Unternehmen Payoneer hat kürzlich Freelancer befragt, wo ihre Kunden ansässig sind. Die meisten waren in Nordamerika (36 %), während Kunden in Europa 27 % ausmachten. Die Regionen mit den wenigsten Kunden waren Australien (7 %), der Nahe Osten (5 %) und Afrika (4 %).

Während Remote-Arbeit die Geografie als Arbeitsbarriere obsolet macht, sollten Freelancer allerdings bedenken, dass die Höhe der Bezahlung oft den Lebenshaltungskosten im Land des Kunden entspricht.

8. Top-Zeitaufwand für Freelance-Positionen

Durchschnittliche Arbeitsstunden pro Woche nach Art der Tätigkeit:

  • Management und Personalwesen: 39 Stunden
  • Konstruktion und Fertigung: 38,2 Stunden
  • Kundenservice und administrative Arbeiten / Verwaltung: 38,2 Stunden
  • Programmierung und IT: 37,4 Stunden
  • Marketing und Sales: 37 Stunden
  • Multimedia und Design: 36,5 Stunden
  • Übersetzer und Schreiber / Autoren: 34 Stunden
  • Juristische Arbeiten: 33,6 Stunden

Die Anzahl der pro Woche geleisteten Stunden variiert stark. Es kommt hier auf das Fachgebiet des Freelancers und der Art der Arbeit an (zum Beispiel sind Buchhalter während der Steuersaison am meisten gefragt). Die meisten Freelancer arbeiten jedoch vergleichbare Stunden wie fest angestellte Mitarbeiter.

Während sich viele Freelancer für eine Teilzeitbeschäftigung entscheiden, erfordern einige Jobs eine Vollzeitbeschäftigung. Mitunter gehören Management-Jobs (durchschnittlich 39 Stunden pro Woche) sowie Jobs in den Bereichen Technik, Produktion, Kundenservice und Verwaltung (38,2 Stunden) zu den zeitaufwendigsten Positionen.

9. Freelancer setzen auf Weiterbildung für den beruflichen Aufstieg

In einer aktuellen Studie wurden Freelancer gefragt, welche Fähigkeiten sie am liebsten verbessern würden, um ihre Karriere voranzutreiben. Der höchste Prozentsatz (40 %) hofft an dieser Stelle, die Networking-Fähigkeiten verbessern zu können. Das ist wenig überraschend, sieht man sich die Natur des Freelancings an.

Marketing-Fähigkeiten sind mit 35 % die zweitwichtigsten. Weitere wünschenswerte Fähigkeiten sind Finanzmanagement (33 %), Projektmanagement (28 %) und Fähigkeiten für den Wechsel in ein neues Gebiet (25 %).

Dies deutet auf einen Bedarf an Weiterbildung innerhalb der Freelancer-Community hin, den man durch Apps oder Trainingsprogramme decken könnte.

10. Unternehmen und Einzelpersonen setzen auf Fernarbeit (Remote)

Von weltweit allen Organisationen (mit mehr als 1.000 Mitarbeitern) hat ein Fünftel mindestens 30 % Remote-Mitarbeiter. In den letzten fünf Jahren hatten 50 % aller Organisationen einen erheblichen Anstieg bei den freiberuflichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.

Bis zu 50 % der Arbeitsplätze in den USA sind mit der Remote-Arbeit vereinbar und 80 % der Arbeitnehmer geben an, dass sie gerne aus der Ferne arbeiten würden. Das ist zumindest auf Teilzeitbasis der Fall. Allerdings erlauben nur 7 % der Unternehmen ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Remote-Arbeit auf jeder Ebene.

Seit Ausbruch der Covid-19-Pandemie arbeiten in der EU Millionen im Homeoffice. Das sind derzeit fast 40 % der arbeitenden Bevölkerung in der EU. Vor der Pandemie wurden nur 15 % der Arbeiten aus der Ferne erledigt. Diese Zahl hat sich nun um 25 % gesteigert und die Zahl wird noch wachsen.

Dennoch gibt es einige große Unternehmen, die damit begonnen haben, komplett auf Remote-Mitarbeit zu setzen. Dazu gehören Edgar, Toptal, Basecamp, InVision, Ghost, Automattic, Zapier, Hubstaff, Trello, Buffer, Groove, Doist und Toggl. Das beweist ganz eindeutig, dass sich sowohl Unternehmen als auch Einzelpersonen immer wohler mit Remote-Arbeiten oder im Homeoffice fühlen.

Freelancer

Die folgenden Statistiken konzentrieren sich auf die Freiberufler selbst, inklusive Informationen zu ihren Interessen, ihrer Ausbildung und ihrem Arbeitsleben:

11. Dinge, über die sich Freiberufler Sorgen machen

Freelancer wurden gefragt, was sie am meisten beunruhigt, wenn sie sich selbstständig machen. Hier waren die Antworten relativ gleichmäßig verteilt.

Die größte Sorge war für 76 % der Freelancer, Geld sparen zu können. Knapp dahinter lag die Sorge, genug für das Alter oder den Ruhestand zurücklegen zu können (75 %). Auch das unvorhersehbare Einkommen (72 %) ist eine häufige Sorge. Weitere häufige Probleme sind eine faire Bezahlung, der Zugang zu einer bezahlbaren Gesundheitsversorgung und hohe Steuersätze.

An dieser Stelle muss man aber auch erwähnen, dass viele der Vollzeitbeschäftigten ähnliche Sorgen haben. Es gibt nur einige wenige Punkte (wie zum Beispiel ein unvorhersehbares Einkommen), die ausschließlich Freelancer betreffen.

12. Freelancer sind eher jünger

Die Mehrheit der Freelancer ist eher jünger. Fast 70 % sind zwischen 18 und 34 Jahre alt und nur 10 % sind älter als 45 Jahre.

Freiberufler verlassen sich oft auf neue Technologien, um erfolgreich aus der Ferne zu arbeiten. Das spricht natürlich eher eine jüngere Zielgruppe an. Jüngere Arbeitnehmer haben auch seltener ein gefestigtes Berufs- und Privatleben als ältere. Sie wünschen sich möglicherweise mehr Flexibilität, wenn es um ihre Arbeit geht.

Obwohl jüngere Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer immer noch die Mehrheit bilden, sehen wir eine generelle Trendwende bei der Einstellung zur Beschäftigung. Immer weniger Menschen bleiben über einen längeren Zeitraum im selben Unternehmen. Die Firmen wenden sich dann an Freelancer, um die Lücken schnell füllen zu können.

13. Freelancer – Demografie der Geschlechter

In den Vereinigten Staaten sind 60 % der Freiberufler Männer und 40 % Frauen. Verglichen mit dem weltweiten Durchschnitt ist das ausgeglichener. Global sind 77 % der Freelancer Männer und 23 % Frauen.

14. Die meisten Freelancer arbeiten von zu Hause

Eine kürzlich durchgeführte Umfrage ergab, dass 86 % der Freiberufler unter der Woche von zu Hause aus arbeiten. Auch Cafés sind beliebt. 40 % der Befragten gaben an, dass sie typischerweise eine gewisse Zeit in Cafés arbeiten.

Mit dem Aufstieg der digitalen Nomaden und der Technologie, die diesen Lebensstil möglich macht, geben 25 % der Freelancer an, dass sie in einem anderen Land oder einer anderen Stadt arbeiten. Für viele Freelancer ist genau diese Flexibilität ein großer Anreiz, von überall aus arbeiten zu können.

15. Gründe, warum sich Leute für Freelancing entscheiden

Die Teilnehmer wurden nach ihren Hauptgründen gefragt, warum sie sich für Freelancing entschieden haben. Die Mehrheit (79 %) der Vollzeit-Freelancer gaben Flexibilität bei der Zeiteinteilung an. 77 % sagten hingegen, dass sie ihr eigener Chef werden wollen.

Bei den Teilzeit-Freelancern war der beliebteste Grund (75 %), zusätzliches Geld zu verdienen. Während bei Teilzeit-Freelancern finanzielle Gründe ausschlaggebend zu sein scheinen, geht es bei Vollzeit-Freelancern eher darum, ihre Work-Life-Balance zu verbessern.

16. Freelancer jonglieren mit mehreren Projekten

  • Die Anzahl der Projekte, die Freelancer gleichzeitig bearbeiten:
    • Eines: 13 %
    • Zwei bis vier: 70 %
    • Fünf bis neun: 13 %
    • Zehn oder mehr: 4 %

Die meisten Freelancer beschäftigen sich zu jedem Zeitpunkt mit mehreren Projekten. Nur 13 % verlassen sich auf ein einziges Projekt. Ein diversifiziertes Kunden-Portfolio ist eigentlich mit einer höheren Jobsicherheit gleichbedeutend. Der größte Anteil der Freelancer (70 %) arbeitet gleichzeitig an zwei bis vier Projekten.

17. Die Hälfte der Freelancer sind Zeitarbeiter

Etwa 40 % aller Freiberufler arbeiten weniger als einmal pro Woche und haben neben dem Freelancing wahrscheinlich noch andere, herkömmliche Einkommensquellen.

Die Mehrheit ist beständiger. 31 % arbeiten täglich und 29 % wöchentlich. Das deutet darauf hin, dass sie regelmäßig Arbeit bekommen. Dabei ist es unabhängig davon, ob es ihre einzige Einkommensquelle ist oder nicht.

18. Ausbildungen, die bei Freelancern am beliebtesten sind

  • Abschlüsse, die Freelancer global haben:
    • Bachelor-Abschluss oder Zertifikat: 54 %
    • Master oder Doktorat: 25 %
    • Keinen Abschluss: 20 %

Freiberufler neigen dazu, Qualifizierungsmaßnahmen gegenüber formaler Bildung zu bevorzugen. 93 % gaben an, dass Qualifizierungsmaßnahmen nützlich waren. Nur 79 % sagten hingegen, dass ihre Hochschulausbildung für ihre derzeitige Tätigkeit von Nutzen war.

In den letzten sechs Monaten haben 70 % der Vollzeit-Freelancer an irgendeiner Form von Weiterbildung teilgenommen. Nur 49 % der traditionellen Vollzeitbeschäftigten haben das auch getan. Das zeigt, dass Freelancer ihre Fähigkeiten regelmäßiger auffrischen, um in ihrem Beruf relevant zu bleiben.

Die meisten Freiberufler erweitern ihre Fähigkeiten in den Bereichen Netzwerk, Technologie und Unternehmensführung oder Management. Ein Hindernis für den Zugang zu hochwertigen Schulungen sind die Kosten. Das betrifft 53 % der Freelancer.

19. Freelancer sind politisch aktiver

Freelancer sind im Allgemeinen politisch aktiver als Nicht-Freelancer. 51 % der Vollzeit-Freelancer beteiligen sich an politischen Aktivitäten. Zum Vergleich ist das nur bei 33 % der Vollzeit-Angestellten der Fall.

72 % der Freiberufler gaben an, dass sie bereit wären, die Partei wechseln würden, um für einen Kandidaten zu stimmen, der die Interessen der Freelancer vertritt. Da zeigt die Gefühle der Freelancer sehr deutlich und bei solchen Themen lautstärker wären.

20. Die meisten Freiberufler haben mehrere Fähigkeiten

 

In einer kürzlich durchgeführten Umfrage gaben 61 % der Freelancer an, dass sie bei ihrer wöchentlichen Arbeit zwei bis drei Fähigkeiten nutzen. 34 % sind hingegen auf mehr als drei angewiesen. Nur 5 % reicht eine einzige Fähigkeit.

Das zeigt, dass Freelancer ihre Fähigkeiten für bestimmte Projekttypen erworben haben, um damit die besten Chancen auf Arbeit zu haben.

Vorteile von Freelancing

Nun werfen wir einen Blick auf Statistiken, die die weitreichenden Vorteile dieser schnell wachsenden Wirtschaft veranschaulichen.

21. Freiberufler tragen zur Wirtschaft bei

  • Derzeit tragen Freelancer 1,2 Billionen US-Dollar (circa 1 Billion Euro) zur Wirtschaftsleistung der USA teil
  • Freelancing macht 5,7 % des BIP in den USA aus

Mit niedrigen Einstiegshürden und der Möglichkeit, so viel oder so wenig zu arbeiten, wie Du willst, ist es keine Überraschung, dass Freelancing für viele Arbeitnehmer ein attraktives Ziel ist.

22. Freelancer haben eine bessere Work-Life-Balance

Laut einer Upwork-Studie sind 77 % der Vollzeit-Freelancer der Meinung, dass sie eine bessere Work-Life-Balance haben, seitdem sie selbstständig sind. Das hat allerdings auch seinen Preis. 63 % gaben auch an, dass sie wegen der neuen Aufgaben Ängste haben, die sie bewältigen müssen.

Mehr als zwei Drittel (77 %) gaben an, dass sie nun mehr Zeit für die Menschen und Dinge haben, die ihnen wichtig sind. Eine ähnliche Anzahl von Freelancern (76 %) behauptet, dass ihre freiberufliche Arbeit spannender ist. Deswegen behaupten wahrscheinlich 51 %, dass kein Geldbetrag der Welt sie dazu bewegen könnte, wieder eine herkömmliche Arbeitsstelle anzunehmen.

23. Freelancer sind glücklicher und gesünder

Laut einer aktuellen Studie berichteten 80 % der Freiberufler von einem Anstieg der Arbeitsmoral. 82 % gaben an, dass ihr Stresslevel gesunken sei.

In einer anderen Studie gaben 68 % an, dass sich ihre Lebensqualität verbessert hat, seitdem sie freiberuflich tätig sind. 23 % sagten hingegen, sie sei ungefähr gleich geblieben. Nur 9 % sagten, sie habe sich verschlechtert.

Daher ist es nicht überraschend, dass viele der Befragten von gesundheitlichen Vorteilen berichten, seit sie Freelancer sind. Fast zwei Drittel schlafen eigenen Angaben zufolge besser und auch der allgemeine Gesundheitszustand ist besser.

24. Freelancer sind optimistischer bezüglich Aufstiegschancen

Allgemeine Gedanken bezüglich der beruflichen Aufstiegsmöglichkeiten (Freelancer verglichen mit Nicht-Freelancer):

  • Meine Position bietet die Möglichkeit zum Aufstieg
    • 72% der Freelancer stimmen zu
    • 53% der Nicht-Freelancer stimmen zu
  • Mein Job zahlt angemessen mit Blick auf meine Fähigkeiten
    • 77% der Freelancer stimmen zu
    • 62% der Nicht-Freelancer stimmen zu
  • Meine Arbeit ist herausfordernd und ich habe die Möglichkeit, neue Fähigkeiten zu entwickeln
    • 81% der Freelancer stimmen zu
    • 67% der Nicht-Freelancer stimmen zu
  • Meine Arbeit bietet einen langfristigen Karriereweg
    • 77% der Freelancer stimmen zu
    • 69% der Nicht-Freelancer stimmen zu

In einer kürzlich durchgeführten Umfrage wurden Freelancer und Angestellte in traditionellen Positionen zu ihren Karriereaussichten befragt. Es wurde die Frage gestellt, ob sie glauben, dass ihre Arbeitsstelle Aufstiegsmöglichkeiten bietet. Dabei waren weit mehr Freelancer der Meinung, dass es im Vergleich zu ihren normal angestellten Kollegen bessere Aufstiegsmöglichkeiten gibt.

Freelancer waren im Allgemeinen zufriedener mit der Höhe des Gehalts, dem Qualifikationsniveau und den langfristigen Karrieremöglichkeiten ihres Jobs. Das könnte daran liegen, dass Freelancer das Gefühl haben, mehr Kontrolle über ihre Arbeit zu haben. Außerdem können sie die Bezahlung je nach Projekt aushandeln.

25. Viele Freelancer fühlen sich sicherer in ihrer Beschäftigung

Im Vergleich zu den letzten Jahren sagen 45 % der Freelancer, dass sie sich jetzt bezüglich ihrer Beschäftigung sicherer fühlen. Dies könnte daran liegen, dass sie mehr Erfahrung als Freelancer gesammelt haben oder dass es mehr Möglichkeiten gibt. Nur 21 % gaben an, dass sie sich weniger sicher fühlen. 34 % sagten, dass sie sich ungefähr gleich fühlen.

In der gleichen Studie gaben 41 % der Befragten an, dass sie beabsichtigen, in absehbarer Zukunft freiberuflich tätig zu sein. Die Mehrheit (63 %) glaubt auch, dass ihnen ein vielschichtiges Portfolio an Kunden mehr Sicherheit bietet als nur ein Arbeitgeber (ein Anstieg um 10 % seit 2016). Die meisten Freelancer haben durchschnittlich 4,5 Kunden pro Monat.

26. Freelancing unterstützt eine Vielzahl von persönlichen Umständen

In einer kürzlich durchgeführten Umfrage gaben 42 % der Befragten an, dass sie wegen Freelancing die Möglichkeit hatten, zu arbeiten, wenn sie aufgrund persönlicher Umstände nicht in der Lage waren, einer traditionellen Arbeit nachzugehen.

Somit können Menschen mit Kindern, gesundheitlichen Problemen, besonderen Bedürfnissen oder anderen persönlichen Verpflichtungen bequem von zu Hause aus arbeiten, wenn andere Optionen unter Umständen nicht verfügbar sind.

Einkommen in der freiberuflichen Wirtschaft

Freiberufliche Arbeit kann für einige unglaublich lukrativ sein. Andere kommen hingegen kaum über die Runden. Das hängt von einer Reihe von Faktoren ab. Deswegen ist es nützlich, die Statistiken hinter den Einkommen zu kennen. Das gilt sowohl für Auftragsgeber als auch Leute, die Freelancer werden wollen.

27. Im Durchschnitt verdienen Frauen weniger als Männer

Weltweit verdienen Frauen in herkömmlichen Jobs nur 54 % des Betrags, den Männer verdienen. Beim Freelancing gibt es diese Diskrepanz zwar immer noch, aber sie ist geringer. Frauen verdienen 88 % des Einkommens ihrer männlichen Kollegen. In unserer eigenen Untersuchung auf Freelance-Plattformen haben wir festgestellt, dass die Kluft zwischen den Geschlechtern doch größer ist.

Der Unterschied variiert je nach Branche. Am stärksten ausgeprägt ist sie in den Bereichen IT und Programmierung. Dort betragen die Stundensätze von Frauen durchschnittlich 74 % derjenigen von Männern. In einigen Branchen wie zum Beispiel Design und Multimedia verdienen Frauen jedoch mehr als Männer.

Es gibt allerdings auch Ausnahmen von diesem allgemeinen Trend. In Ländern wie Rumänien, Mexiko und Venezuela scheint es kein Lohngefälle zwischen Freelancern zu geben. In Bolivien und Indonesien verdienen Frauen sogar mehr als Männer.

28. Durchschnittlicher Freelance-Verdienst pro Stunde nach Branche

Analysiert man nach Branche, verlangen Projekt-Manager am meisten. Sie verdienen im Durchschnitt 23 € pro Stunde. In der Verwaltung verdienen Freelancer am wenigsten. In diesem Bereich ist es im Durchschnitt 8 € pro Stunde.

Im Allgemeinen erfordern die Branchen, die mehr bezahlen, spezielle Fähigkeiten oder Erfahrungen. Aus diesem Grund gibt es tendenziell weniger Freelancer, die solche Dienstleistungen anbieten können. Wer entsprechende Fähigkeiten mitbringt, kann höhere Preise verlangen.

29. Durchschnittlicher Verdienst von Freelancern weltweit pro Stunde

Beim Lohn pro Stunde siehst Du hier, was Freiberufler rund um den Globus verdienen:

Über 170 Länder hinweg lag der durchschnittliche Stundensatz für Freelancer bei 16 €.

Analysiert man den weltweiten Stundenlohn, verdient die Mehrheit der Freelancer (57 %) weniger als 12 € pro Stunde. Nur 14 % verdienen mehr als 26 € pro Stunde.

Auch wenn es ein wenig trostlos erscheinen mag, variieren diese Sätze stark und sind von einer Reihe von Faktoren abhängig. Zum Beispiel sind das Heimatland, Muttersprache, Fachgebiet und Erfahrungsniveau. Wer über die richtigen Fähigkeiten und Erfahrungen verfügt, verdient wahrscheinlich deutlich mehr als den weltweiten Durchschnitt von etwa 16 € pro Stunde.

30. Bei der Bezahlung schlägt Erfahrung den Abschluss

Abschlüsse spielen keine allzu große Rolle, wenn es um den durchschnittlichen Stundensatz geht:

  • High-School-Ausbildung: 18 € pro Stunde
  • Zertifikat oder Bachelor: 16 € pro Stunde
  • Master-Abschluss oder Doktorarbeit: 20 € pro Stunde

Bei Freiberuflern achten die Kunden viel stärker auf Erfahrung und Bewertungen von früheren Kunden als auf die Ausbildung. Das wurde durch die Analyse des durchschnittlichen Stundensatzes von Freelancern auf Basis ihres Bildungsniveaus ermittelt.

Ältere mit mehr Lebens- und Berufs-Erfahrung haben derzeit tendenziell höhere Gehaltssätze. Das gilt auch für solche, die viel positives Feedback auf einer Freelancer-Plattform erhalten haben.

31. Vollzeit-Freelancer kämpfen mit dem Schuldenmanagement

  • Haben das Gefühl sie leben von der Hand in den Mund
    • 59% der Freelancer
    • 53% der Nicht-Freelancer
  • Müssen BAföG oder andere Schulden abzahlen
    • 46% der Freelancer
    • 36% der Nicht-Freelancer

Freelancer wurden gefragt, wie sie mit ihren Ausgaben umgehen. Dabei gaben 59 % an, dass sie das Gefühl haben, von der Hand in den Mund zu leben. Bei den fest angestellten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern sind das zum Vergleich 53 %.

Im Vergleich zu Festangestellten haben 10 % mehr Freelancer Studienkredite, BAföG oder ähnliche Schulden. Dabei gaben 46 % an, dass sie diese Schulden noch begleichen müssen.

Allerdings sind Freelancer besser für Notfälle gerüstet. 52 % geben an, genug Geld für Notfälle zu haben. 43 % haben genug Geld, um zwei Wochen ohne Gehalt auszukommen. Im Vergleich dazu stehen 44 % und 31 % bei ihren fest angestellten Kollegen.

32. Freiberufler werden abgezockt … oft

Leider haben Freelancer auch mit unzuverlässigen Kunden zu kämpfen. Sie wurden gefragt, ob sie schon einmal von einem Kunden betrogen wurden. Die schockierende Antwort hier ist 45 %. 55 % der Freelancer gaben an, dass das nicht der Fall ist.

Die meisten Arbeitnehmer glauben, dass dies auf mangelnden Respekt gegenüber der Freelancer-Community zurückzuführen ist. 35 % geben vagen oder schlecht konstruierten Verträgen die Schuld.

Hier ist es ein großer Vorteil, wenn man über Freelancer-Plattformen wie Upwork oder Freelancer.com arbeitet. Sie haben Systeme, die sicherstellen, dass Verträge eingehalten werden. Bei Bedarf bieten sie auch Schlichtungsdienste an.

Ausblick für die Zukunft

Den meisten Experten zufolge sieht die Zukunft des Freelancings rosig aus. Hier sind einige der Top-Prognosen zu dieser schnell wachsenden Wirtschaft.

33. Freelancer werden die Mehrheit der US-Belegschaft ausmachen

Bis zum Jahr 2027 werden Freelancer mit 50,9 % der erwerbstätigen Bevölkerung voraussichtlich die Mehrheit der Belegschaft in den USA ausmachen.

Bei der derzeitigen Wachstumsrate werden bis zum Ende dieses Jahres schätzungsweise 67,6 Millionen Amerikaner freiberuflich tätig sein. Das sind 42 % der amerikanischen erwerbstätigen Bevölkerung in den USA! Dies wird erhebliche Auswirkungen auf die Art und Weise haben, wie Unternehmen betrieben und Projekte gemanagt werden.

Es ist nicht unwahrscheinlich, dass Deutschland diesem Trend folgen wird. Das ist die logische Folge bei der Entwicklung des Freelancing-Markts und den neuen Möglichkeiten von Telearbeit und Homeoffice.

34. Mehr Unternehmen werden Freelancer einsetzen

Dieser Punkt ergibt einfach Sinn. Gibt es mehr Freelancer, dann gibt es auch mehr Unternehmen, die deren Dienste in Anspruch nehmen. Bis Ende 2021 wird prognostiziert, dass 56 % der Firmen globale Remote-Arbeit zulassen. Dabei werden 16 % der Unternehmen ihre gesamte Belegschaft als globale Remote-Arbeiter beschäftigen.

Im Durchschnitt wird die permanente Remote-Arbeit 34,4 % der Belegschaft von Unternehmen ausmachen. Das bedeutet, der Anteil der Remote-Arbeit wird sich im Vergleich zu den Zahlen vor der Pandemie mehr als verdoppeln (von 16,4 %).

35. Wovon Freelancer in Zukunft mehr wollen

 

Die Freelancer wurden gefragt, was ihrer Meinung nach in der Welt des Freelancings fehlt und wovon sie in Zukunft gerne mehr sehen würden. Die Mehrheit von 61 % ist der Meinung, dass dem Freelancing eine starke Gemeinschaft fehlt. Sie glauben, dass sie von einer verbesserten Zusammenarbeit profitieren könnten.

Die Befragten wünschen sich außerdem schlankere Geschäftsabläufe, mehr Möglichkeiten für Remote-Arbeit und einen besseren Schutz ihrer Rechte.

Es ist nur eine Frage der Zeit, bis diese Bedürfnisse von entsprechenden Unternehmen erfüllt werden. Es gibt bereits eine Reihe von Apps, dieo Freelancern sowie Remote-Teams helfen, produktiv zu bleiben.

36. Globalisierung und Freelancing

Freelancer betrachten Globalisierung als:

  • Eine Chance für Expansion: 71 %
  • Als keine Bedrohung oder neutral: 21 %
  • Als eine Bedrohung wegen erhöhter Konkurrenz: 8 %

Eine aktuelle Studie untersuchte die Einstellung von Freelancern zum Thema Globalisierung. Die meisten Freelancer sehen die Globalisierung als etwas Positives an. Sie bringt mehr potenzielle Kunden und Job-Möglichkeiten. Allerdings variieren die Aussichten wahrscheinlich je nach den Fähigkeiten des Freiberuflers und wie wettbewerbsfähig die entsprechende Branche ist.

37. Kein Geld der Welt kann mich vom Freelancing abbringen

51 % der Freelancer geben an, dass sie für kein Geld der Welt wieder in einen traditionellen Job wechseln würden.

Allerdings sagen auch 29 % der Freelancer, dass sie bei einem zusätzlichen Verdienst von bis zu 4.000 € eine Festanstellung in Erwägung ziehen würden. Der Knackpunkt für 4 % der Freelancer würde bei einer jährlichen Gehaltserhöhung von 80.000+ € liegen, bevor sie so einen Schritt in Betracht ziehen.

30 weitere Statistiken

  1. Es arbeiten circa 1,1 Milliarden Freelancer auf dem Erdball.
  2. 7 von 10 Freelancern wohnen lieber außerhalb einer Großstadt.
  3. 35,5 % der Freelancer leben in Europa – das sind mehr als auf jedem anderen Kontinent.
  4. In Japan gibt es 3,4 Millionen Freelancer. Das sind 5 % der arbeitenden Bevölkerung.
  5. In Großbritannien arbeiten mehr als 1,4 Millionen Freelancer.
  6. In den USA wächst die Anzahl der Freelancer 3 Mal schneller als der allgemeine Personalbestand.
  7. Freelancer in Großbritannien arbeiten im Durchschnitt 27 Stunden pro Woche. Das ist wesentlich weniger als im restlichen Europa.
  8. Die Freelancer in den USA verdienen am meisten. Es gibt ein Umsatzwachstum von 78 % im Vergleich zum Vorjahr.
  9. Wegen der Coronavirus-Pandemie sind im zweite Quartal 2020 die Freelancer-Stellenausschreibungen um 41 % gestiegen.
  10. Unternehmen mit einem Anteil von mindestens 11 % Freelancer verdienten im Durchschnitt 6.400 US-Dollar mehr als Unternehmen, die weniger Freelancer beschäftigten.
  11. Arbeitgeber sparen 11,6 US-Dollar pro Stunden, indem Sie Freelancer engagieren.
  12. Upwork hat im letzten Quartal 87,5 Millionen US-Dollar verdient.
  13. Im Durchschnitt verdienen Freelancer in den USA mehr als 70 % der Fachkräfte.
  14. In den USA sind 40 % der Freelancer höher gebildet als der durchschnittliche Arbeiter.
  15. Alle vier Sekunden wird auf Fiverr ein Vertrag abgeschlossen.
  16. 73 % der Freelancer haben ihre Preise aufgrund des Coronavirus nicht geändert.
  17. In der Unterhaltungs-Branche besteht die Mehrheit (55 %) der Belegschaft aus Freelancern.
  18. Es gibt mehr als 1.800 verschiedene Berufskategorien auf Freelancer.com
  19. Pro Woche werden 1,07 Milliarden Stunden von Freelancern gearbeitet. Im Durchschnitt sind das 19 Stunden pro Freelancer.
  20. Leute, die im Homeoffice arbeiten, sind 13 % produktiver als solche, die nicht von zu Hause arbeiten.
  21. Es gibt 4,1 Millionen digitale Nomaden (Leute, die Ihre Reisen mit Freelancing finanzieren).
  22. Von allen Unternehmen, die aktiv Freelancer einstellen, würde nur 1 von 4 eine(n) Freiberufler(in) für eine Position in der Personalabteilung in Betracht ziehen.
  23. 57 % der Vollzeit-Freelancer finden ihre Arbeit interessant.
  24. 17 Millionen Leute würden gerne digitale Nomaden sein.
  25. Freelancer machen 75 % der in der Kunst- und Design-Branche beschäftigten Belegschaft aus.
  26. 96 % der Freelancer glauben, dass sich Freelancing in den vergangenen Jahren geändert hat.
  27. 90 % der digitalen Nomaden sind mit ihrer Arbeit zufrieden.
  28. 30 % der Remote-Work-Unternehmen haben einen weiblichen CEO oder Gründerin.
  29. Remote-Arbeiter*innen sparen verglichen mit Büroarbeiter*innen zwischen 2.000 und 7.000 US-Dollar pro Jahr.
  30. In Amerika gibt es 10,9 Millionen digitale Nomaden. Das sind 49 % mehr als 2019.

Das Fazit

Das Freelancing entwickelt sich schnell zu einer der wichtigsten Einkommensquellen für Menschen auf der ganzen Welt. Egal, ob Sie ein Kunde sind, der vernünftige und gute Hilfe braucht, oder ein Arbeitnehmer, der nach einer zusätzlichen Einnahmequelle sucht. Diese flexiblere Art zu arbeiten bietet unzähligen Branchen eine enorme Chance.


Quellen:

Statista
Payoneer
Upwork
Edelmann
Freelancers Union
US Department of Commerce
Vectorpunch/freepik.com
OwlLab
Enterprise Technology Research
MBO Partners, State of Independence Report
Workana
Estudio sobre la situación del autónomo en la crisis del Covid-19, Infoautónomos & University of Granada
Infoautónomos
Eurofound

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1 comments
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anonymus
Guten Tag, welche genaue Quelle gibt es für Punkt 14 (Die meisten Freelancer arbeiten von zu Hause). Ich würde diese Statistik gerne in einem Paper über Mobiles Arbeiten verwenden. LG Nico
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Martina Bogdanovic
Hallo, Am Ende der Seite finden Sie die für den Artikel verwendeten Quellen.
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