7 Möglichkeiten, um sicherzustellen, dass deine Landing Page handyfreundlich ist

7 Möglichkeiten, um sicherzustellen, dass deine Landing Page handyfreundlich ist

Hendrik Human
Hendrik Human
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Wie Personen deine Zielseite auf einem mobilen Gerät betrachten und mit ihr interagieren, ist genauso wichtig wie bei einem Desktop. Allerdings sind viele Geschäftsinhaber immer noch schnell dabei, die Nutzung des mobilen Internets als einen viel kleineren Anteil am Gesamtverkehr zu abtun, als es tatsächlich ist. Das kann ein großer Fehler sein.

Rund 63,5% (oder 1,8 Milliarden Dollar) des E-Commerce-Umsatzes werden entweder auf Handys oder Tablets getätigt. Und diese Zahl wird voraussichtlich weiter steigen.

Wenn dir jemand sagen würde, dass du deinen potenziellen Kundenstamm durch die Optimierung deiner mobilen Zielseiten um bis zu zwei Drittel erweitern könntest, würdest du das tun? Natürlich würdest du das.

Landing Pages sind ein hervorragendes Werkzeug für die Steuerung von Conversions, weshalb es wichtiger denn je ist, sicherzustellen, dass deine Landing Pages handyfreundlich sind. Mal sehen, wie du genau das erreichen kannst.

#1: Den Inhalt kurz und bündig halten

Es gibt eine Reihe von Gründen, warum man es mit Inhalten auf mobilen Zielseiten nicht übertreiben sollte:

Es ist überfordernd

Wenn du nur einen Bildschirm in der Größe deiner Handfläche hast, mit dem du arbeiten kannst, kann zu viel Inhalt schnell ungeordnet, unübersichtlich und verwirrend aussehen. Wenn eine Website nicht für das Handy optimiert ist, wird fast die Hälfte der Nutzer sofort aussteigen und nach einer eben solchen suchen.

Es erhöht die Ladezeiten

Zu viele Inhalte – insbesondere Bilder – beeinflussen die Ladezeiten der Seiten erheblich. Dies ist angesichts der Tatsache, dass fast drei Viertel der Menschen eine mobile Website verlassen, wenn das Laden mehr als fünf Sekunden dauert, von größter Bedeutung. Grundsätzlich läuft man Gefahr, Kunden zu verlieren, bevor sie überhaupt die Chance haben, deine Inhalte zu sehen.

Es schreckt vor Aktionen zurück

Es ist frustrierend für die Benutzer, endlos zu scrollen, um das zu finden, wonach sie suchen. Die Inhalte sollten bewusst kurz und prägnant gehalten werden, und es gelten die gleichen Grundsätze, wie beispielsweise die wichtigsten CTA-Elemente über der Linie zu halten. Allerdings sind die Zielgruppen unterschiedlich, daher ist es wichtig, zu testen, was für dich am besten funktioniert.

#2: Bilder skalieren

Es ist schockierend, wie viele Landing Pages immer noch nicht genug auf ihre Bilder achten. Nicht nur, dass mobile Bildschirme viel kleiner sind als Desktop-Displays, sondern auch vertikal statt horizontal.

Welche Methode man auch immer verwendet, um seine Landing Pages zu erstellen, man sollte sicherstellen, dass:

  • Man eine alternativ große Versionen der Bilder hat, ODER dass die vorhandenen Bilder auf mobilen Displays noch gut aussehen
  • Die wichtigsten (oder attraktivsten) Teile der Bilder auch dann noch sichtbar sind, wenn sie beschnitten sind
  • Die Auflösung scharf und konsistent ist
  • Alle Bilder visuell mit dem Rest der Inhalte und dem gesamten Branding verschmelzen
  • Die Bilder so klein wie möglich sind, um einen Performance-Schaden zu vermeiden (im Sinne des früheren Punktes der steigenden Ladezeiten)

#3: Denke daumenfreundlich

Denke daran, dass die Benutzer ihre Finger (keine Maus) benutzen werden, um mit der Seite zu interagieren. Das bedeutet ein paar verschiedene Dinge:

Weniger Präzision

Die Aktionen der Viewer werden viel weniger präzise sein. Achte darauf, dass du große, berührungsfreundliche Tasten oder Links verwendest, die leicht angeklickt werden können, ohne dass die Anzeige vergrößert werden muss.

Intuitive Bewegungen

Wenn du Bildschieberegler oder Karussells hast, prüfe, ob du eine Art von Swiping-Aktion integrieren kannst – das ist ein Interaktionstyp, den Individuen bei der Verwendung eines mobilen Geräts erwarten.

Versehentliche Klicks

Achte darauf, dass du keine Links oder Schaltflächen dort platzierst, wo sie wahrscheinlich versehentlich gedrückt werden, z.B. wenn ein Benutzer die Seite nach unten scrollt. Dies kann extrem frustrierend sein und zu verpassten Verkäufen oder Conversions führen.

 

#4: Die Vorteile der mobilen Plattform nutzen

Es gibt eine Reihe von mobilitätsspezifischen Funktionen, die du bei der Entwicklung mobiler Zielseiten nutzen kannst und solltest. Benutze beispielsweise den Standort des Mobilgeräts, um Benutzern Informationen zur Verfügung zu stellen, die spezifisch für ihre Region oder in einer Sprache sind, die sie am ehesten verwenden werden.

Wenn du eine Art Empfehlungsprogramm implementieren möchtest, kannst du auch Benutzer dazu bringen, Kontakte direkt von ihrem Telefon aus zu liefern. Denke an all die Integrationen, die auf dem Handy verfügbar sind (Kamera, Recording, Karten) und wie du sie nutzen kannst, um eine einzigartige und unvergessliche Zielseite zu erstellen.

#5: Formulare einfach halten

Erinnere dich noch einmal daran, dass du auf Bildschirmen mit viel weniger Platz arbeitest, was bedeutet, dass alles glatt und unkompliziert sein muss, um die maximale Anzahl von Konvertierungen zu erhalten.

Auf dem Handy solltest du deine Kontakt- oder Anmeldeformulare immer so einfach wie möglich halten. Zu viele Felder oder Pflichtfelder erhöhen nicht nur die Ladezeiten, sondern sind auch viel mühsamer auszufüllen, wenn man sie am Telefon und nicht am Desktop ausfüllt.

Die Anforderung, dass Benutzer zu viele Daten eingeben müssen, ist eine der schnellsten Möglichkeiten, einen Kunden und jede Chance auf Konversion zu verlieren. Keine Sorge, es ist immer möglich, die Nutzer später um weitere Informationen zu bitten, wenn sie sich mit deiner Marke wohler fühlen und emotional in sie eingebunden sind.

#6: Testen und noch ein wenig mehr testen

Es gibt zwar bestimmte allgemeine Prinzipien, aber das mobile Erlebnis ist immer noch einzigartig. Daher solltest du sicherstellen, dass du speziell dafür testest. Bevor du deine Landing Page öffentlich startest, solltest du sie selbst testen (und auch andere darum bitten), um sicherzustellen, dass die Oberfläche komfortabel, funktional und intuitiv ist.

Das Testen ist ein laufender Prozess, aber nur etwa die Hälfte der Unternehmen, die Landing Pages nutzen, nehmen sich tatsächlich die Zeit dafür. Du solltest immer den Überblick über deine Besucherstatistiken und Website-Analysen behalten. Dies wird dir helfen, den Erfolg mehrerer Versionen deiner Landing Page zu verfolgen, um genau zu bestimmen, was funktioniert und was nicht. A/B-Tests sind ein Muss für Landing Pages aller Art, inklusive Handy.

#7: Benutze einen handyfreundlichen Landing Page Builder

Die Verwendung eines hochwertigen, mobiltauglichen Landing Page Builders wird es einfacher machen, die meisten dieser Empfehlungen umzusetzen. Dieser bietet bewährte Vorlagen, Plugins zur Erweiterung der Funktionalität, mobile Tools, Integrationen mit anderen Plattformen und in den meisten Fällen A/B-Testfunktionen und Analysen.

Allerdings sind nicht alle Landing Page Builder gleichgestellt. Vergewissere dich, dass du einen verwendest, der sich als wirksam erwiesen hat. Wirf einen Blick auf einige der besten Landing Page Builder, die es im Moment gibt, darunter Plattformen wie Unbounce, Lander und PageWiz. Alle diese Plattformen bieten auch großartige Tools, um sicherzustellen, dass deine Zielseite auf dem Handy genauso effektiv ist wie auf dem Desktop.

Landing Pages, die für deine Kunden erstellt wurden, wo auch immer diese sind

Wenn deine Landing Page nicht handyfreundlich ist, riskierst du, dein Geschäft von aktuellen und potenziellen Kunden zu trennen. Trends zufolge, greifen immer mehr Menschen nach ihrem Handy, wenn sie online surfen oder einkaufen wollen.

Wenn du bereits eine fantastische Landing Page mit hoher Konversionsrate und großartigem Inhalt erstellt hast, ist die gute Nachricht, dass du nicht bei Null anfangen musst. Bei der Mobilisierung der Landing Page geht es mehr darum, das Unnötige loszuwerden und das Wichtigste zu identifizieren. Mit anderen Worten, es geht um die Optimierung der Inhalte.

Vor diesem Hintergrund bleibt nur noch eine Frage zu stellen: Kannst du es dir leisten, das zu verpassen? Die Antwort ist natürlich nein.

Bilder:

Bild “kurz und bündig”: https://landerapp.com/blog/are-you-ready-to-jump-to-mobile/

Bild “daumenfreundlich”: https://pixabay.com/en/the-mobile-unit-smartphone-1593989/

Testbild: https://www.wordstream.com/blog/ws/2014/03/10/mobile-landing-pages

Bild “handyfreundliche Builder”: https://www.pagewiz.com/?a=140

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