Wie man eine kostenlose Website auf WordPress erstellt

Hendrik Human
Hendrik Human
13 Oktober 2018
48

Hoffentlich verstehst du bereits, wie wichtig es ist, eine Online-Präsenz zu haben. Ob als digitaler Lebenslauf, zur Förderung deines Unternehmens oder als Kontakt zu Kollegen – was auch immer der Grund dafür sein mag – eine Website ist einfach der beste Weg, um die meisten Menschen zu erreichen. Das bedeutet jedoch nicht, dass du bereit dafür sein musst, viel Geld für die Erstellung einer solchen auszugeben.

Glücklicherweise ist WordPress eine außergewöhnliche Plattform zum Erstellen von Webseiten, die diesen Service kostenlos anbietet. Es hat den Prozess auch relativ schnell, einfach und schmerzlos gemacht. Eine kostenlose WordPress Website beinhaltet:

  • 24/7 Hosting für deine Website
  • Eine Subdomain-Adresse für deine Website
  • Ein Repository mit freien Themen, die du verwenden kannst
  • Grundlegende Werkzeuge zur Anpassung deiner Website
  • Widgets zum Hinzufügen von Funktionen zu deiner Website
  • Die Möglichkeit, Webseiten und Blogbeiträge, Benutzerkommentare usw. zu erstellen und zu verwalten.
  • Die Möglichkeit, deine Website jederzeit auf einen kostenpflichtigen Tarif umzustellen.

Zum Abschluss werde ich ein wenig mehr darüber sprechen, was du mit kostenpflichtigen Plänen erreichen kannst und warum du das in Betracht ziehen könntest. Fürs Erste, lasst uns einen Blick auf den Aufbau eurer kostenlosen Website werfen.

Schritt-für-Schritt-Anleitung zum Erstellen einer kostenlosen WordPress-Website

Ein Konto erstellen

Gehe zur WordPress Website. Finde irgendeinen “Get Started”-Link auf der Website und klicke ihn an. Wenn du dich auf der Preiswebsite befindest, klicke auf “Get Started” unter dem kostenlosen Preisplan.

Gehe dann diese Schritte durch:

  1. Gebe einige grundlegende Website-Informationen wie Titel, Zweck, etc. ein.
  2. Gebe deine Website-Adresse an. WordPress prüft, ob sie verfügbar ist und empfiehlt welche, wenn sie es nicht ist. Wähle eine der “Free” Domain-Optionen; die anderen werden dich bitten, auf einen kostenpflichtigen Plan umzusteigen.
  3. Bestätige, dass du den kostenlosen Tarif möchtest.
  4. Gebe deine E-Mail-Adresse und dein Passwort ein, um dich auf der WordPress.com-Website anzumelden, oder verbinde dein Google-Konto.

Nach einer kurzen Wartezeit wirst du zum Dashboard deiner WordPress Website weitergeleitet, wo du mit dem Aufbau deiner Website beginnen kannst. Du kannst dir eine Vorschau ansehen, wie es für Besucher aussehen wird, indem du im linken Menü auf “Website anzeigen” klickst.

Wähle ein Thema

Wähle nun ein Thema, um das Design deiner Website auf den richtigen Weg zu bringen. Um auf das Themen-Repository zuzugreifen, klickst du im Menü auf der linken Seite auf die Schaltfläche “Designs” neben “Anpassen”.

Wie man eine kostenlose Website auf WordPress erstellt

Hier kannst du ein kostenloses WordPress-Thema für dich auswählen. Du siehst auch die kostenpflichtigen Themen, die du kaufen kannst, wenn du willst. Wenn du auf die drei Punkte am unteren Rand des Themas klickst, kannst du eine Demo ansehen, sie auf deiner Website aktivieren, weitere Informationen anzeigen, sehen, welchen Support du erwarten kannst, oder seine Anpassungsoptionen ausprobieren.

Um das gewünschte Thema für deine Website hinzuzufügen, klicke auf “Aktivieren”.

Gestalte deine Website individuell

Unabhängig davon, welches Thema du wählst, solltest du deine Website anpassen, um sie einzigartig und passend für deinen Zweck zu gestalten. Die meisten deiner Anpassungen wirst du vornehmen, indem du auf “Anpassen” im Abschnitt “Personalisieren” des Menüs klickst.

Dies ist der weltberühmte WordPress Customizer:

Die meisten Designs haben einige ihrer eigenen Customizer-Einstellungen. Die meisten von ihnen werden jedoch ähnlich sein. Die wichtigsten Registerkarten sind:

  • Website-Identität: Hier änderst du das Branding deiner Website wie Logo, Favicon, Titel, Tagline und Footer Credit (was bei einem kostenlosen Plan zeigt, dass deine Website von WordPress unterstützt wird).
  • Farben & Hintergründe: Hier kannst du eine Hintergrundfarbe oder ein Hintergrundbild für deine Website auswählen.
  • Schriften: Wähle die auf deiner Website verwendeten Schriften. Hier unterscheiden sich die Themen in der Regel am meisten in Bezug auf die von ihnen angebotenen Optionen (z.B. Überschriften, Text, Links, etc.).
  • Inhaltsoptionen: Durch Aktivieren oder Deaktivieren von Kontrollkästchen entscheidest du, welche Informationen angezeigt werden und wo.
  • Widgets: Deine Website wird eine Fußzeile und eine Seitenleiste haben, in der du Widgets hinzufügen kannst. Dies sind coole kleine Gadgets, die du mit deinem Instagram-Profil, einem Kalender, einem kleinen Menü, Gravatar Image Bio, etc. verknüpfen kannst.

Seiten erstellen

Jede Website besteht aus Webpages. Die Webseiten von WordPress.com sind mit dem kostenlosen Plan sehr einfach, da die meisten Webseitenanpassungen durch die Verwendung von Premium-Themenvorlagen erfolgen. Erstelle eine Webseite, indem du unter “Seiten” auf “Hinzufügen” klickst.

Gib deiner Webseite einen Titel, stelle sicher, dass die URL so ist, wie du sie haben willst, und füge Textinhalte im Editor hinzu. Auf der rechten Seite kannst du die Bereiche erweitern, um deiner Webseite weitere Funktionen hinzuzufügen, wie z.B. einen Ort, ein Bild mit Funktionen, Freigabemöglichkeiten und Kommentare.

Wenn deine Webseite vollständig ist, klicke oben rechts auf “Veröffentlichen”, um sie live zu senden.

Blog-Posts erstellen

Eine der Stärken von WordPress.com ist, wie schnell und einfach es die Veröffentlichung von Inhalten macht. Um einen neuen Blogbeitrag zu erstellen, klickst du im Abschnitt “Blogbeiträge” auf “Hinzufügen”. Die Optionen werden denen von Webseiten sehr ähnlich sein. Der größte Unterschied ist, dass Blog-Posts in “Kategorien” organisiert sind, die sich wie Ordner verhalten.

Beispielsweise kannst du eine Kategorie “Länder” einrichten und dann für jedes Land innerhalb dieser Kategorie einen Beitrag erstellen. Auf der rechten Seite unter “Kategorien” kannst du neue Kategorien hinzufügen oder Kategorien auswählen, zu denen du Beiträge hinzufügen möchtest.

Weitere Optionen

Die oben genannten Schritte und Funktionen bilden die wichtigsten Dinge, die du wissen musst, wenn es um den Aufbau einer kostenlosen WordPress Website geht. Während du die Plattform weiter erkundest, wirst du dich allmählich mit dem Rest vertraut machen.

So kannst du beispielsweise Kommentare unter “Kommentare” im linken Menü verwalten, indem du neue Kommentare genehmigst, löschst oder ansiehst. Du kannst auch die Bilder, Videos und andere Medien auf deiner Website unter “Medien” verwalten. Deine Kontoeinstellungen findest du oben rechts in der Ecke. Schließlich kannst du andere Personen entweder als Besucher oder Mitarbeiter zu deiner Website unter “Personen” hinzufügen.

Das Angebot von WordPress.com hört damit nicht auf

Warum du ein Upgrade in Betracht ziehen solltest:

  • Hol dir deine eigene Domain: Deine Website muss nicht mehr auf einer WordPress-Subdomain liegen, was für Besucher besser aussieht und dir mehr Eigenverantwortung gibt.
  • Keine WordPress-Anzeigen oder Branding mehr: WordPress Werbung und Branding können für die Nutzer etwas skizzenhaft aussehen. Sie loszuwerden, wird auch die Website wahrhaftiger zu “deiner” machen.
  • Besserer Support: Mit einem kostenlosen Plan musst du die Community um Hilfe bitten. Aber mit einem kostenpflichtigen Plan erhältst du Unterstützung von engagierten Supportmitarbeitern.
  • Mehr Themen und Anpassungsmöglichkeiten: Ab Premium erhältst du kostenlosen Zugang zu Premium-Themen.
  • Geldverdienen mit deiner Website: Du kannst deine eigenen Anzeigen aufgeben oder deine eigenen Affiliate-Programme auf deiner Website starten, um Geld zu verdienen.
  • Plugins und Designs von Drittanbietern: Mit dem Enterprise Plan kannst du Plugins und Designs von Drittanbietern verwenden, um mehr Funktionen zu implementieren und bessere, einzigartigere Designs zu erhalten.
  • Erweiterte Funktionen: Mit kostenpflichtigen Plänen kannst du deine SEO verbessern, Zahlungen erhalten, Google Analytics installieren, etc.

Bereit, deine eigene WordPress Website zu starten?

Durch die Bezahlung für WordPress Hosting, wirst du mehr Anteil an deiner Website genießen, mehr Designpotenzial haben und besseren Support erhalten. Eine kostenlose Website kann jedoch immer noch der beste Weg sein, um sich mit der Plattform vertraut zu machen und zu

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