Wie man den gefürchteten Spam-Filter vermeidet – 7 bewährte und getestete Möglichkeiten

Wie man den gefürchteten Spam-Filter vermeidet – 7 bewährte und getestete Möglichkeiten

Shira Stieglitz
Shira Stieglitz
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E-Mail-Marketing ist in der heutigen Geschäftswelt SEHR WICHTIG. Fast 60% der Marketingspezialisten halten E-Mails für ihren effektivsten Umsatzkanal, während 80% der Einzelhändler sagen, dass E-Mail-Marketing für ihre Kundenbindung verantwortlich ist (was doppelt so viel ist wie der nächsthöhere Treiber!). Im Durchschnitt geben Verbraucher, die per E-Mail-Marketing einkaufen, 138% mehr aus als diejenigen, die generisch einkaufen.

Spam-Filter haben den E-Mail-Marketing-Star getötet?

Also ja, E-Mail-Marketing ist ein mächtiges Werkzeug, aber es gibt eine Sache, die all deine Marketingaktivitäten vom Himmel holen kann: Spamfilter. Laut einer aktuellen Studie von Return Path erreicht jede fünfte E-Mail nie den Posteingang, und die globale Zustellbarkeit ist auf ein Tief von 24% gesunken. Das bedeutet, dass fast ein Viertel aller gesendeten E-Mails komplett den Posteingang verpasst, und diese Zahl wächst jährlich. Noch schlechter ist die Statistik für amerikanische Vermarkter, da dieses Segment nur eine Lieferquote von 73% aufweist (und das ist ein Anstieg gegenüber Anfang 2016, als die Zahlen noch unter der 70%-Marke lagen).

Was ist hier los? Wie haben die Spamfilter so viel Kontrolle über Marketingkampagnen? Ist das wirklich von Bedeutung? Und wenn doch, was kannst du dagegen tun? Lerne alles, was über Spam-Filter wichtig ist, und wie du sicherstellen kannst, dass deine wertvollen E-Mails im Posteingang, wo sie hingehören, landen.

Was löst diese schrecklichen Spam-Filter aus?

Aber zuerst wollen wir eines klarstellen. Sind Spamfilter-Hacks wichtig? Nun, wenn deine E-Mails nicht zu deinen Kunden gelangen, verschwendest du fast dein gesamtes Marketingbudget und verlierst potenzielle Verkaufschancen, die sich auf Millionen von Dollar an verlorenen Einnahmen belaufen können.

Es gibt zwei Barrieren, die verhindern, dass deine E-Mails deine Kunden erreichen: den Gateway-Block und den Spam-Filter. Eine schädliche E-Mail kommt nicht einmal am Gateway vorbei, während sich Spamfilter mehr auf den Ruf des Absenders, die Interaktion mit dem Empfänger und den Inhalt der E-Mail konzentrieren.

Sobald du am Gateway vorbeigekommen bist, ist es an der Zeit, den Kampf mit den Spam-Filter zu beginnen. Es gibt zwei Hauptarten, wie Internet Service Provider (ISPs) dich blockieren können:

  • Spam-Fallen. ISPs richten E-Mail-Konten speziell für den Test von Bounce-Raten ein. Wenn du an eine inaktive E-Mail-Adresse oder an eine andere Art von Adresse sendest, die weiterhin zurückkommt (“Bounce Back”), wird deine E-Mail-Adresse als Spam gekennzeichnet. Aus diesem Grund ist es super wichtig, auf Bounce-Benachrichtigungen zu achten und diese Namen sofort aus deinen Angeboten zu entfernen.

Dies gilt auch für ruhende Konten. Wenn jemand überhaupt nicht engagiert ist, streich ihn von deiner Liste, um nicht auf die schwarze Liste zu kommen.

  • Spam-Filter. Spamfilter filtern den Spam effektiv aus dem Rest der E-Mails heraus, indem sie voreingestellte Bedingungen verwenden. Wenn deine Kunden beispielsweise Filter für bestimmte Keywords in deiner Betreffzeile einrichten, wird deine E-Mail direkt in den Spam-Ordner gesendet.

Nebenbemerkung – Spamfilter sind eigentlich nicht schlecht. Tatsächlich helfen sie, dass die Posteingänge deiner Kunden nicht mit echtem Müll überschwemmt werden, so dass Platz und Kopfraum für die guten Dinge (wie deine Angebote!) vorhanden sind. So sind Spamfilter eigentlich deine Freunde; du musst nur lernen, wie man mit ihnen umgeht.

Wie man die Spamfilter vermeidet

Die Zahlen sehen für Vermarkter abgründig aus, aber nicht jede Hoffnung ist verloren. Marketingspezialisten, die die Leserschaft und Zustellbarkeit ihrer E-Mails verbessern wollen, müssen ihre Anstrengungen in mehreren Schlüsselbereichen verstärken, darunter:

Tipp # 1: Die Reputation verbessern

Da die Reputation des Absenders einer der Hauptfaktoren ist, die bei der Berücksichtigung der Zustellbarkeit in Betracht gezogen werden, ist es wichtig, dass ein Unternehmen einen ausgezeichneten Ruf genießt. Du kannst deinen Ruf kostenlos unter SenderScore.org überprüfen.

Darüber hinaus solltest du sicherstellen, dass deine Inhalte relevant, interessant, übersichtlich und hilfreich für deine Empfänger sind und dass deine E-Mail-Vorlage ansprechend ist. Dies wird dich seriöser aussehen lassen. Die Verwendung eines Dienstes wie ConstantContact bietet dir Zugriff auf Hunderte von Vorlagen, so dass das Erstellen einer professionell aussehenden E-Mail heute ziemlich einfach ist.

Tipp #2: Einen persönlichen Namen als Empfänger verwenden

Wie Menschen wollen E-Mail-Dienstleister sehen, dass sie mit einer realen Person arbeiten, nicht nur mit einem Roboter oder Programm. Deshalb wird die Verwendung eines persönlichen Namens im Feld “Von” deinen E-Mails mehr Glaubwürdigkeit in den Augen der Spamfilter verleihen. Außerdem werden generische Namen häufiger übersprungen, auch wenn sie die Filter passieren. Anstatt also Messages@companyname.com zu nutzen, entscheide dich für YourName@companyname.com. Dadurch werden deine Abonnenten nicht nur wissen, von wem die E-Mail kommt, sondern es wird auch das gesamte Erlebnis persönlicher machen und gleichzeitig deine Chancen erhöhen, den begehrten Posteingang zu betreten.

Außerdem solltest du nicht immer wieder den Namen im Feld “Von” deiner E-Mails ausschalten. Dies sieht verdächtig aus und alarmiert wahrscheinlich den Spamfilter.

Tipp #3: Gute Betreffzeilen

Fast 75% der Menschen nutzen die Betreffzeile, um festzustellen, ob eine E-Mail Spam oder Open-Worthy ist. Das bedeutet, dass du nur eine Zeile hast, um deinen ersten Eindruck bei deinen Kunden zu hinterlassen. Hinterlasse einen Positiven.

  • Nicht GROSSBUCHSTABEN verwenden. Das ist einfach nur einschüchternd.
  • Vermeide viele Ausrufezeichen!!! Du kannst nicht so aufgeregt sein wegen eines Deals über Autoversicherungen.
  • Bleib weg von Spam auslösenden Wörtern. Wörter und Ausdrücke wie “kostenlos”, “bar”, “unverbindlich”, “extra verdienen” und “Rabatt” wirken manchmal verdächtig.

Das Gleiche gilt für den Text deiner E-Mails.

Tipp #4: E-Mail testen

Wie bei allen Marketingaktivitäten ist es immer am besten, die E-Mails zu testen, bevor du auf Senden klickst. Du kannst dies tun, indem du einen Mail-Tester-Dienst benutzt, davon gibt es mehrere gute kostenlos. Tatsächlich hat Gmail gerade eine praktische Funktion eingeführt, die die Qualität der E-Mail misst. Es misst Dinge wie Subjektlänge, Wortzahl, Anzahl der Fragen und Lesepegel. Dann wird es dir sagen, wie wahrscheinlich es ist, dass jemand antworten wird. Du kannst sogar einschätzen, wie höflich und positiv dein Inhalt ist. Auf diese Weise bekommst du eine gute Vorstellung davon, ob die Spamfilter durch deine E-Mail ausgelöst werden oder nicht und behebst deine Fehler, bevor du sie versendest.

Tipp #5: Abonnentenliste bereinigen

Einige Dienste ermöglichen es dir, automatische E-Mail-Listen einzurichten. MailChimp zum Beispiel hat ein ausgezeichnetes Marketing-Automatisierungssystem (und das ist kostenlos!). Aber Marketingspezialisten sollten erkennen, dass dies nicht unbedingt eine Einstellen-und-Vergessen-Funktion für immer ist. Warum? Jedes Mal, wenn du eine E-Mail an einen inaktiven, ruhenden oder unbekannten Benutzer schickst, schädigst du deinen Ruf.

Wie ich bereits erwähnt habe, verwenden Spam-Filter inaktive Konten, um Qualitäts-E-Mails aus dem Spam herauszufiltern, so dass das Senden an eines dieser Konten deine legitimen E-Mails tatsächlich auf die Blacklist setzen kann. Durchsuche deine Mailinglisten und stelle sicher, dass jeder auf der Liste ein legitimer Abonnent und eine aktiver Kontoinhaber ist. Qualitäts-Leads sind wichtiger als Massen-Leads. Aus diesem Grund solltest du auch nie eine generische E-Mail-Liste kaufen; sie ist mit ruhenden Konten gefüllt, die dich nur in einen Haufen Ärger stürzen werden.

Tipp #6: Deine Abonnenten in Schwung bringen!

Spamfilter achten sehr auf das Engagement der Empfänger bei der Entscheidung, was bleiben soll und was gehen soll. Je mehr deine Kunden mit deiner Marke in Kontakt treten, desto höher ist die Punktzahl, die du erhalten wirst, und desto wahrscheinlicher ist es, dass deine E-Mails in den Posteingang gelangen. Es gibt eine Vielzahl von Techniken, um deine Abonnenten in Schwung zu bringen. Aber wenn dir niemand antwortet, mach dir keine Sorgen. Die besten E-Mail-Marketing-Services haben viele Ideen, um dir den Einstieg zu erleichtern, zusammen mit den Tools zur Umsetzung dieser Ideen.

Tipp #7: Zuverlässige ESP einsetzen

Nein, ich spreche nicht über außersinnliche Wahrnehmung (obwohl, wenn du so eine hast, wird das Wunder für deine Marketingaktivitäten bewirken). Vielmehr beziehe ich mich auf deinen E-Mail-Dienstleister (Email Service Provider, ESP), der einen großen Unterschied in Bezug auf deine Zustellbarkeit machen kann. Zuverlässige Menschen neigen dazu, sich anderen zuverlässigen Menschen zuzuwenden, und das Gleiche gilt für zwielichtige Gestalten. Wenn du also zuverlässig erscheinen willst, stelle sicher, dass der ESP, mit dem du deine E-Mails versendest, auch zuverlässig ist. Zum Beispiel ist es viel wahrscheinlicher, dass du eine E-Mail von Scott@gmail.com öffnest, als eine von Scott@nonameservice.com. Das ist einfach gesunder Menschenverstand.

Lande noch heute im Posteingang!

Du solltest auch über alle Anti-Spam-Gesetze, ISP-Praktiken und -Technologien auf dem Laufenden bleiben, damit du keinen Takt verpasst. Frage die Abonnenten auf korrekter Weise, ob sie sich für deine E-Mails anmelden wollen, und ob sie dich zu ihrem Adressbuch hinzufügen können, um Spam-Filter-Probleme ganz zu vermeiden. Und schicke NIEMALS eine E-Mail an jemanden, der sich abgemeldet hat. Denke an diese Hacks, um deine E-Mails erfolgreich an deine Kunden zu versenden.


BILDER

https://www.socketlabs.com/blog/analyzing-modern-spam-filters/

http://www.thenonprofittimes.com/news-articles/rate-legit-emails-getting-caught-spam-filters-jumped/

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